Feuerwehreinsatz

Weizenfeld bei Warmenau in Flammen – B188 zeitweise voll gesperrt

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Zwischen Warmenau und Kästorf brannte am Samstagnachmittag ein Weizenfeld. Die Fläche geriet bei Mäharbeiten in Brand.

Zwischen Warmenau und Kästorf brannte am Samstagnachmittag ein Weizenfeld. Die Fläche geriet bei Mäharbeiten in Brand.

Foto: Helge Landmann / regios24

Wolfsburg.  Drei Hektar Weizen sind am Samstag bei einem Feuer vernichtet worden. Die B188 war zwischen Kästorf und Weyhausen in beide Richtungen gesperrt.

Ein rund drei Hektar großes Weizenfeld brannte am Samstagnachmittag zwischen den Wolfsburger Ortsteilen Warmenau und Kästorf. Wie die Polizei mitteilt, geriet die Fläche bei Mäharbeiten in Flammen. Die Brandursache ist noch unklar, die Beamten ermitteln.

Die Bundesstraße 188 musste zwischen der Autobahnabfahrt Warmenau und Kästorf zeitweise in beide Richtungen voll gesperrt werden. Wie die Leitstelle der Feuerwehr Wolfsburg am Samstag auf Nachfrage mitteilte, kam es in Folge des Feldbrands zu einer starken Rauchentwicklung. Die Verkehrsmanagementzentrale meldete gegen 15.30 Uhr, dass alle Zufahrtstraßen gesperrt sind.

Nach einer Stunde wurde Vollsperrung aufgehoben

Nach etwa einer Stunde konnten die Einsatzkräfte das Feuer unter Kontrolle bringen. Gegen 16 Uhr wurde die Vollsperrung wieder aufgehoben. Der Alarm ging bei der Feuerwehrleitstelle kurz nach 15 Uhr ein. Zunächst rückten Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Warmenau sowie der Berufsfeuerwehr Wolfsburg aus. „Kurz nach dem Eintreffen wurde das Einsatzstichwort erhöht. Aufgrund der Größe des Feuers wurden weitere Kräfte nachnachalarmiert“, teilt Daniel Lieske, Pressesprecher der Freiwilligen Feuerwehr Wolfsburg mit. 60 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr sowie der Freiwilligen Feuerwehren aus Warmenau, Kästorf, Ehmen, Brackstedt, Heiligendorf, Fallersleben und Vorsfelde löschten den Brand.

Wasserwerfer der Feuerwehr war im Einsatz

„Insgesamt waren sechs C-Rohre sowie ein Wasserwerfer vom Dach eines Tanklöschfahrzeugs im Einsatz“, so Lieske. Über einen Beregnungsbrunnen konnten die Einsatzkräfte die Wasserversorgung zusätzlich sicherstellen. Sorgen bereitete den Feuerwehrleuten vor allem der Wind: „Er treibt bei dieser Witterung das Feuer schnell voran“, berichtet Lieske. Die Flammen drohten, auf einen Grünstreifen überzugreifen. „Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte das verhindert werden“, teilt Sven-Marco Claus von der Polizei Wolfsburg mit. Etwa drei Hektar Weizen wurden durch die Flammen allerdings zerstört. Verletzt wurde niemand.

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