Hell erleuchtet dieses Haus

Mörse , Hattorfer Straße , Weihnachtshaus , Beginn der Weihnachtssaison 2018 , 301118 , Foto: regios24/Michael Uhmeyer

Mörse , Hattorfer Straße , Weihnachtshaus , Beginn der Weihnachtssaison 2018 , 301118 , Foto: regios24/Michael Uhmeyer

Foto: Michael Uhmeyer mpu / Regios24

Mörse.  Blau, grün und rot leuchten im Farben-Wechsel Theater und Phaeno, die Straßen der Innenstadt sowie der Altstädte Fallerslebens und Vorsfeldes sind hell erleuchtet. Das sind besondere Bauten und da gilt es, die Weihnachtsmärkte zu
illumieren.

Etwas abseits gelegen, im Vorbeifahren von der Salzwedeler Straße auch weithin sichtbar, am Beginn der Hattorfer Straße leuchtet seit Freitagabend, 17.06 Uhr, auch das Wohngebäude der Familien Bartram und Görbing. Da nahm der „Weihnachtsmann“ einen zufällig ausgewählten kleinen Jungen auf die Arme, riefen ihm Hunderte Schaulustige zu „Kapuze ab!“. Und der Lütte drückte auf den großen, weißen, halbrunden Knopf. Staunen. Ah! Wie schön. Schneeflocken! Die Umstehenden erfreuten sich am von rund 16.000 LED-Leuchten in mehr als 1,2 Kilometer Gesamtlänge erhellen Weihnachtshaus. „Frohes Fest“ steht da in Lichtern geschrieben über dem Carport, Tannenbäume aus Lichterketten sind da, allüberall rund ums Haus Sterne, Kugeln. Alles aus Lichterketten geformt. Im Garten stehen Tiere, ein Reh, Eulen sind da.

Und die Kinder schauen fasziniert hin. „Ja, das finde ich toll“, sagt ein Achtjähriger bewundernd und ein Mädchen (neun Jahre alt) fügt hinzu: „So etwas habe ich noch nicht gesehen“. Dann richtet sich ihr Blick nach oben, wo erstmals aus einem unterhalb der Dachrinne angebrachten Trichter unaufhörlich Schneeflocken fallen.

Jährlich gibt es eine neue Attraktion. Seit 2013, anfangs noch mit Glühbirnen alter Art, „machen wir das“, erläutert Fillip Görbing, „dies ist die zweite offizielle Eröffnung unseres Weihnachtshauses“. Inzwischen hat Görbing mit seinem Schwiegervater Carten Bartram die Beleuchtung des Privathauses immer weiter ausgebaut, so dass sich in diesem Jahr auch wieder Sponsoren dafür gefunden haben. Aber „Glühwein, Bratwurst und Kinderpunsch spenden wir“, betont Görbing. Die Figuren, Sterne wie Bäume, Tiere wie Pakete, haben die Männer entworfen und gebaut. Vor acht Wochen begannen sie, die Lichterketten zu verlegen, Bäume und Hecken, Treppen und Carport, Dach und Garten einbeziehend in ein nun eingeschaltetes Lichtermeer zu tauchen: täglich von 5.30 bis 8 Uhr, 16.30 Uhr bis 21 Uhr, freitags und samstags bis 22 Uhr.

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