Nächstes Remis: VfL Wolfsburg spielt 2:2 gegen Gladbach

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Renato Steffen (rechts) hatte zum 1:1 getroffen, am Ende trennte sich der VfL von Borussia Mönchengladbach mit 2:2-Unentschieden.

Renato Steffen (rechts) hatte zum 1:1 getroffen, am Ende trennte sich der VfL von Borussia Mönchengladbach mit 2:2-Unentschieden.

Foto: Darius Simka / regios24

Wolfsburg.  Zweimal liegt der VfL Wolfsburg in der Fußball-Bundesliga gegen Borussia Mönchengladbach zurück, doch Steffen und Weghorst retten einen Punkt.

Der VfL zeigt einmal mehr seine Comeback-Qualitäten, aber am Ende reicht es zum vierten Mal in Folge nicht zum Sieg. Nach zweimaligem Rückstand kam Wolfsburg vor 24 101 Zuschauern in der Fußball-Bundesliga gegen Borussia Mönchengladbach zu einem 2:2 (1:1)-Unentschieden.

VfL-Coach Bruno Labbadia tauschte im Vergleich zum Mittwoch-Spiel beim FSV Mainz 05 (0:0) auf drei Positionen auf drei Positionen: Für Youngster Elvis Rexhbecaj, der in Mainz erstmals von Beginn an ran durfte, kam Yunus Malli zu seiner Startelf-Premiere in dieser Saison. Im Sturm rotierte Daniel Ginczek für Wout Weghorst raus, und Admir Mehmedi, der die letzten zwei VfL-Tore erzielte, stand mit Wadenproblemen nicht im Kader, für ihn spielte Renato Steffen.

Es war ein ganz merkwürdiges Spiel, das sich da entwickelte. Die Gladbacher zeigten einen starken Konter. Über Denis Zakaria und Florian Neuhaus kam der Ball zum starken französischen Neuzugang Alassane Plea, dessen Schlenzer aus 18 Metern Robin Knoche nicht verhindern konnte, und die Kugel schlug im langen Eck ein (7. Minute). Zufällig fiel dann kurz darauf der Ausgleich. Pleas Fehlpass gut 20 Meter vor dem eigenen Tor landete bei Steffen, der mit links aus 18 Metern abzog und Yann Sommer im Borussia-Tor keine Chance ließ (12.). Allzu viel passierte in der Folge dann nicht mehr, defensiv standen beide Teams meist sicher und den Offensivreihen fehlten die zündenden Ideen. Mit einer Ausnahme: Der wieder einmal sehr agile Wout Weghorst hatte sich über links durchgesetzt und Steffen in der Mitte bedient, doch der Abschluss des Schweizer wurde in letzter Sekunde geblockt.

Das Team von Gäste-Coach und dem ehemaligen Wolfsburger Trainer Dieter Hecking erwischte auch in Durchgang 2 einen Topstart: Wieder war es nach einem Konter. Der VfL hatte eine Ecke, nach der es schnell ging. Patrick Herrmann legte schließlich quer auf Thorgan Hazard, der mit viel Übersicht ins Tor schlenzte (48.). Wolfsburg antwortete ebenfalls mit einem Konter: Mallis Vorlage in die Mitte spitzelte Weghorst noch ins Tor – 2:2 (59.). In der Schlussphase hatten die Gastgeber etwas mehr vom Spiel, wollten die Partie unbedingt noch komplett drehen. Doch der starke William schloss nach Hacken-Rückgabe von Weghorst zu schwach ab, schoss Sommer in die Arme. Auch die letzte Chance hatte der VfL durch Jerôme Roussillon, dessen Kopfball aber das Tor ging. So hielt die Labbadia-Elf zwar die lange Heimserie gegen Gladbach (14. Spiel in Folge ohne Niederlage), konnte aber erneut keinen Sieg einfahren. Weiter geht’s am Freitagabend (20.30 Uhr) bei Werder Bremen.

Spiel kompakt:

VfL: Casteels – William, Knoche, Brooks, Roussillon – Camacho, Malli, Arnold (72. Rexhbecaj) – Steffen (90. Gerhardt), Weghorst (82. Ginczek), Brekalo.

Gladbach: Sommer – Lang (73. Jantschke), Ginter, Elvedi, Wendt – Neuhaus (82. Cuisance), Kramer, Zakaria – Herrmann, Plea (82. Traoré), Hazard.

Tore: 0:1 Plea (7.), 1:1 Steffen (12.), 1:2 Hazard (48.), 2:2 Weghorst (59.).

Gelbe Karten: Brooks, Steffen / Elvedi, Neuhaus.

Schiedsrichter: Felix Zwayer (Berlin).

Zuschauer: 24 101 in der VW-Arena.

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