Aufgebrachte Fans erwarten VfL-Profis: Bus stoppt vorher anderswo

Wolfsburg  Um die Konfrontation mit wütenden Fans zu vermeiden, hielt der Bus woanders. Einen Trainerwechsel schließt der Verein aus.

Bereits im Stadion beschimpften Wolfsburger Fans ihre Mannschaft nach der 4:1 Niederlage.

Foto: Jan Woitas/dpa

Bereits im Stadion beschimpften Wolfsburger Fans ihre Mannschaft nach der 4:1 Niederlage. Foto: Jan Woitas/dpa

Rund 250 Anhänger des stark abstiegsbedrohten Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg haben am späten Samstagabend auf die Rückkehr der Profis gewartet. Nach Rücksprache mit Polizei und Sicherheitsdienst entschieden sich die Niedersachsen dann, nicht wie geplant zur Geschäftsstelle zurückzufahren. Dies bestätigte eine Sprecherin des Vereins am Sonntag. Um die Konfrontation mit den wütenden Anhängern zu vermeiden, wurden die Profis wenige Stunden nach dem desolaten 1:4 bei RB Leipzig stattdessen „an einem anderen Ort herausgelassen“.

Wolfsburg liegt auf dem 16. Tabellenplatz und könnte bei einer Niederlage gegen den 1. FC Köln am nächsten Samstag sogar direkt absteigen. Der Verein spielt aktuell die schlechteste Saison seiner Bundesliga-Historie und hat bereits zweimal den Trainer gewechselt. Auf den Niederländer Andries Jonker folgte Martin Schmidt, ehe im Februar Bruno Labbadia übernahm. Doch auch unter dem einstigen HSV-Retter lief es nicht besser. In zehn Spielen unter Labbadia gab es nur einen Sieg, die vergangenen drei Begegnungen wurden verloren.

VfL Wolfsburg schließt erneuten Trainerwechsel aus

Ungeachtet der bedrohlichen Lage im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga schließt der VfL Wolfsburg eine Trennung von Trainer Bruno Labbadia vor dem Saisonfinale aus. „Wir stehen voll hinter dem Trainer und sind weiterhin davon überzeugt, dass wir die fehlenden Punkte für die Relegation holen werden“, sagte VfL-Geschäftsführer Dr. Tim Schumacher nach dem 1:4 bei RB Leipzig unserer Zeitung.

Wolfsburg liegt auf dem 16. Tabellenplatz und könnte bei einer Niederlage gegen den 1. FC Köln am nächsten Samstag sogar auf einen direkten Abstiegsplatz rutschen. „Theoretisch, wenn auch nicht aus eigener Kraft, wäre bei einem Sieg ja auch noch der direkte Klassenerhalt denkbar“, ergänzte Schumacher. Dafür müsste dann der SC Freiburg sein Heimspiel gegen den FC Augsburg verlieren.

Wolfsburg spielt aktuell die schlechteste Saison seiner Bundesliga-Historie und hat bereits zweimal den Trainer gewechselt. Auf den Niederländer Andries Jonker folgte Martin Schmidt, ehe im Februar Labbadia übernahm. Doch auch unter dem einstigen HSV-Retter lief es nicht besser. In zehn Spielen unter Labbadia gab es nur einen Sieg, die vergangenen drei Begegnungen wurden allesamt verloren. dpa

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