Heiligendorf: 300 Personen bei Martinsumzug

Heiligendorf.  In Heiligendorf präsentieren die Kinder stolz ihre Laternen. Angeführt von Sankt Martin auf dem Islandpferd Ása startet der Laternenumzug.

Gut 300 Personen, darunter die größere Anzahl an Kindern mit Laternen, nahmen an dem Umzug teil.

Gut 300 Personen, darunter die größere Anzahl an Kindern mit Laternen, nahmen an dem Umzug teil.

Foto: Michael Uhmeyer / regios24

Anfang November ist die Zeit, um mit Martins- und Laternenumzügen dem Heiligen Martin zu gedenken. So ist es auch schon seit Jahren im Wolfsburger Ortsteil Heilgendorf, wo es ebenfalls solch einen Umzug gibt, der gemeinsam von der St.-Adrian-Kirchengemeinde, dem DRK-Kindergarten und der Grundschule Schunterwiesen veranstaltet wird.

Doch bevor es am späten Freitagnachmittag losging, gab es in der voll besetzten Kirche eine von Pfarrer Jörg Mosig gehaltene und vom Familiengottesdienstteam und Vorkonfirmanden mitgestaltete Martins-Andacht. Die Orgel spielte Michael Tschorsnig. „Die weltbesten Laternen gibt es hier bei uns in Heiligendorf“, lobte der Pfarrer, als er die Kinder aufforderte, ihre Laternen hochzuhalten. Solche Gottesdienste und Umzüge erinnern an das Leben und Wirken des heiligen Martins. Die Anspannung, Freude und Aufregung war nicht nur in den Gesichtern der Jungen und Mädchen, sondern auch in denen der Eltern und Großeltern abzulesen, bis es endlich losging. Angeführt von Sankt Martin (Katharina Bräuer) auf dem Islandpferd Ása von Micky Sinnecker startete dann der Laternenumzug von der Kirche aus auf einigen Straßen durch den Ort. Drei Fackelträgerin sorgten für einen ausreichenden Sicherheitsabstand zwischen Pferd und Umzug.

Laut Schätzungen der Feuerwehr nahmen gut 300 Personen, darunter die größere Anzahl an Kindern mit Laternen, an dem Umzug teil. Alle Generationen hatte viel Spaß an dem farbenprächtigen Vergnügen. Die Laternen hatten die Kinder zum Teil selbst gebastelt. Auch Sportkarren und Kinderwagen waren toll beleuchtet. Unterwegs wurden gängige Laternen-Lieder gesungen. Bei einem Stopp an der Seniorenresidenz sangen die Umzugsteilnehmer das Lied „Der Mond ist aufgegangen“. Der Umzug wurde von Mitgliedern der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr um Gunnar Peters mit Fahrzeugen und Fackelträgern begleitet und abgesichert. Zum Abschluss der Veranstaltung wurden am Kirchen-Gemeindehaus Bratwurst im Brötchen, Brezeln und warme und kalte Getränke serviert.

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