60 Prozent der Wohnungen sind bereits verkauft

Ehmen.  „An der Gärtnerei“ – Für den zweiten Bauabschnitt fehlt noch der Bebauungsplan. Es gibt einen Termin zur Besichtigung.

Das Luftbild mit dem Lageplan des Baugebietes „An der Gärtnerei“ in Ehmen.

Das Luftbild mit dem Lageplan des Baugebietes „An der Gärtnerei“ in Ehmen.

Foto: Bauunternehmen Schmidt

„60 Prozent und damit der Großteil der Wohnungen im Bau-gebiet ,An der Gärtnerei’ in Ehmen sind verkauft“, freuen sich Thorsten Schmidt von der Geschäftsleitung der BUS-Gruppe und Danny Lux, Vertriebsleiter des Büros in der Porschestraße 39, auf WN-Anfrage.

Im September hatte die Vermarktung begonnen: Auf dem Areal zwischen der Mörser Straße und dem Bockhorst entstehen insgesamt ein Doppelhaus mit Satteldach, zwei Doppelhäuser mit Flachdach, zehn Einfamilienhäuser sowie zehn Mehrfamilienhäuser – jedes mit je sechs Wohnungen, wovon fünf Häuser ohne Keller und fünf Häuser mit Keller errichtet werden.

„Aufgrund der komplett verkauften 30 Eigentumswohnungen ohne Keller wurde mit dem Bau der Mehrfamilienhäuser Nr. 1 bis 4 entlang der Mörser Straße und Nr. 10 im Zentrum des Gebietes bereits im Spätsommer 2018 begonnen. Der relativ milde Winter hat bis jetzt dazu geführt, dass alle Arbeiten nach Plan ausgeführt werden konnten“, berichtet Schmidt.

Aktuelle Kaufmöglichkeiten bestehen laut Lux noch für die weiteren Wohnungen in den Mehrfamilienhäusern Nr. 5 bis 9, die sich ebenfalls schon im Bau befinden. Diese Wohnung verfügen über einen eignen Kellerraum mit Größen zwischen 27 und 33 Quadratmetern. Die Eigentumswohnungen selbst werden als 3- und 4-Raumwohnungen in den Größen von. 114 bis 125 Quadratmeter Wohnfläche ausgeführt. Generell verfügen diese Wohneinheiten über eine Terrasse beziehungsweise einen Balkon und erhalten ein Carport sowie einen Autostellplatz.

Im Bereich der Einfamilienhäuser wurde erst teilweise mit dem Bau begonnen. Wann allerdings der zweite Bauabschnitt realisiert wird, ist ungewiss.

„Für den zweiten Bauabschnitt des Baugebietes ,An der Gärtnerei’ in Ehmen besteht bisher kein Bau-recht“, erklärt Ralf Schmidt, Pressesprecher der Stadt Wolfsburg. Dazu muss aber zunächst ein Bebauungsplan aufgestellt werden, fügt er hinzu.

In dem Verfahren sind dann laut dem Stadtsprecher auch die Lärm-schutzanforderungen unter Berücksichtigung der angrenzenden Gewerbebetriebe abzuarbeiten. Schmidt: „Neben der formellen Politik- und Bürgerbeteiligung ist im Verfahren auch die Beteiligung des vorhandenen Baustellenbeirates angedacht. Aufgrund dieses gesamten Sachstandes lassen sich aktuell keine zeitlichen oder konzeptionellen Prognosen tätigen.“

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