Freibäder in Wolfsburg

VW-Bad öffnet am Samstag: Das müssen Wolfsburger wissen

| Lesedauer: 4 Minuten
Das VW-Bad in Wolfsburg eröffnet am 30. April. Maurice Podeswa und Domenique Hentrich säubern das Duschbecken.

Das VW-Bad in Wolfsburg eröffnet am 30. April. Maurice Podeswa und Domenique Hentrich säubern das Duschbecken.

Foto: Archiv: Helge Landmann / regios24

Wolfsburg.  Nach zwei Pandemie-Sommern wollen Wolfsburgs Freibäder jetzt wieder unter Normalbedingungen öffnen. Am 30. April macht das VW-Bad den Anfang.

Freibadfans können es kaum erwarten – am Samstag, 30. April startet in Wolfsburg die Saison fürs Schwimmen und Planschen unter freiem Himmel! Den Auftakt macht das VW-Bad (8 Uhr). Eigentlich wäre turnusmäßig Fallersleben als erstes dran. Im Bad am Windmühlenberg dauern die Sanierungsarbeiten in der Wärmehalle aber noch an. Fallersleben wird daher zwei Wochen später, also am Samstag, 14. Mai öffnen.

Freuen können sich alle, denen das digitale Buchungssystem in der Pandemie zu kompliziert war. Einzel-, Familien- und Saisonkarten können an der Kasse erworben werden und zwar zu folgenden Zeiten: Vorverkauf fürs VW-Bad und fürs Freibad Fallersleben ist am Freitag, 29. April an der VW-Bad-Kasse (12 bis 18 Uhr). Während der Saison ist die Kasse im VW-Bad am Montag und Mittwoch von 6 Uhr bis 10 Uhr, von 10.30 Uhr bis 15.30 Uhr und von 16 bis 19 Uhr geöffnet. In Fallersleben können am Dienstag und am Donnerstag von 6 Uhr bis 10 Uhr, 10.30 Uhr bis 15.30 Uhr und 16 bis 19 Uhr Eintrittskarten gekauft werden. Freitags sind in beiden Bädern die Kassen von 13 bis 15.30 Uhr und von 16 bis 19 Uhr geöffnet.

Im Freibad Almke und im Wasserpark Hehlingen können jeweils zu den Bad-Öffnungszeiten Eintrittskarten vor Ort erworben werden.

Digitaler Ticketkauf wird weiter angeboten

Wer sich lieber weiter digital bewegt und alles vom heimischen Sofa aus erledigen möchte, kann dies auch weiterhin tun. Alle Tickets und Tarife sind unter www.wolfsburg.de/baeder online zu buchen. Der Einzeleintrittspreis für Erwachsene ins VW-Bad und ins Fallersleber beträgt 4 Euro (Almke: 3,20 Euro). Die Zehnerkarte kostet 36 Euro, die Saisonkarte 90 Euro (Almke 45 Euro). Für Familien ist die Saisonkarte für 180 Euro (Almke 90 Euro) zu haben. Für Kinder, die in den Ferien zuhause bleiben, gibt es zum ersten Mal eine Sommerferienkarte. Kostenpunkt: 25 Euro.

Zeitgleich mit Fallersleben, also auch am 14. Mai öffnet der Wasserpark in Hehlingen. Eine Woche später (21. Mai) geht das Freibad Almke an den Start.

Weiterer Pluspunkt im Tarifsystem: Die Saisonkarten fürs VW Bad sind auch in Fallersleben und umgekehrt nutzbar, ohne dass Aufschlag zu zahlen ist. Und sie dürfen mehrmals pro Tag genutzt werden. Außerdem gelten die Dauerkarten für die gesamte Saison, also auch, wenn in diesem Jahr zuerst das VW-Bad schließt. Im VW-Bad (und in Hehlingen) ist am 4. September Schluss. In Fallersleben und Almke am 18. September.

Neu ist die Einrichtung von Raucherzonen. Auf den Wiesen und in der Nähe der Wasserbecken ist Zigarettenqualm jetzt verbannt. Dies war auf Anregung von Badegästen geschehen.

Freundeskreis VW-Bad hat sich gegründet

Seine erste Zusammenkunft hatte der Freundeskreis VW-Bad. Der Termin fürs nächste Treffen steht schon fest: Donnerstag, 19. Mai, 17 Uhr, Ort wird noch bekannt gegeben. Die Fans und Freunde des Bades, das 2021 stolze 70 Jahre alt geworden ist, haben sich vor allem eines vorgenommen: Dazu beizutragen, dass das „Bad an den Drei Steinen“ das „schönste der Welt“ bleibt. Ramona Clay-Fink, die den Freundeskreis ins Leben gerufen hat: „Wir glauben fest daran, dass wir als NutzerInnen, die manchmal jeden Tag im VW-Bad sind, vieles sehen, was so vielleicht nicht auffällt. Wir wollen Verbesserungen erreichen, Verantwortung übernehmen und mit der Verwaltung eng zusammenarbeiten.“ Mehr Griffe und Seifenablagen, Spiegel in Kinderhöhe, Schwimmfeste oder kulturelle Veranstaltungen, Sponsorensuche waren Vorschläge beim ersten Treffen. Infos bei Ramona Clay-Fink unter clay-fink@wolfsburg.de, telefonisch (05361) 49403.

Nach zwei Jahren der Pandemie steht die Bäderszene vor der nächsten Herausforderung: Die Suche nach alternativen Energieformen, die die Abhängigkeit vom VW-Fernwärmenetz mindern. Hintergrund ist der Ukraine-Krieg und der drohende Stop russischer Gasimporte. Volkswagen hatte erst kürzlich von Kohle auf Gas umgestellt, um Schadstoffemissionen zu reduzieren.

Die Deutsche Gesellschaft für das Badewesen (DGfdB) hat an die bundesdeutschen Bäder und Thermen appelliert, auf regenerative Energien umzusatteln. 50 Prozent des Energiebedarfs, so die DGfdB, könnten durch Photovoltaik auf den Gebäudedächern der Schwimmbäder gedeckt werden.

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