Friseure in Wolfsburg haben zwei neue Gesellinnen

Die Kreishandwerkerschaft Helmstedt-Wolfsburg bei der Freisprechung: Anja Zitlam (von links), Karola Mannebach, Jacqueline Vinale, Claudia Holthoff, Nazila-Nazari GarGari, Regina Petter.

Die Kreishandwerkerschaft Helmstedt-Wolfsburg bei der Freisprechung: Anja Zitlam (von links), Karola Mannebach, Jacqueline Vinale, Claudia Holthoff, Nazila-Nazari GarGari, Regina Petter.

Foto: Michael Uhmeyer / regios24

Wolfsburg.  Trotz Corona-Pandemie und Lockdown bestanden zwei Auszubildende ihre Gesellenprüfung. Vier waren angetreten.

Die Friseurinnung Wolfsburg hat neue Gesellinnen. Kürzlich sprach die stellvertretende Innungsobermeisterin Karola Mannebach zwei nun ehemalige Auszubildende von ihren Rechten und Pflichten aus den Ausbildungsverträgen mit ihren Ausbildungsbetrieben frei, kurz: Sie überreichte ihnen ihre Gesellenbriefe. Eine der jungen Gesellinnen legte eine besonders gute Leistung hin, wie der Prüfungsausschuss in einer Mitteilung schreibt.

Die Corona-Lage erschwerte die Vorbereitung der Auszubildenden auf die Prüfung erheblich. Distanzunterricht, die Arbeit im Salon war wegen des Lockdowns einige Monate nicht möglich, auch die Arbeit am lebenden Modell war wegen der Kontaktbeschränkungen untersagt. Trotzdem haben zwei von vier Prüflingen die Hürde genommen: Nazila-Nazari GarGari, ausgebildet von der Klier Hair Group GmbH, legte trotz Sprachbarriere und Elternzeit eine gute Leistung hin. Auch Jacqueline Vinale, ausgebildet bei Franco Golluscio, bestand ihre Gesellenprüfung.

Prüfung wird im Sommer abgenommen

Die überschaubare Zahl der Prüflinge erklärt sich mit dem Ausbildungsmodus. In der Regel werde die Prüfung im Sommer abgenommen, so Claudius Nitschke, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Helmstedt-Wolfsburg. 14 junge Menschen sind für diese Prüfung demnach schon vorgemerkt. Beide neuen Gesellinnen stehen in Lohn und Brot.

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