Havarie in der Sülfelder Schleuse

Sülfeld.  Erneut hat es eine Havarie in der Sülfelder Schleuse gegeben. Ein Schiff trieb zweimal gegen das geschlossene Tor. Verletzt wurde niemand.

Die Hanka in der Sülfelder Schleuse.

Die Hanka in der Sülfelder Schleuse.

Foto: Privat / Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt

Eine Havarie hat sich am Dienstag beim Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt, Außenbezirk Vorsfelde, in der Nordkammer der Schleuse Sülfeld ereignet. „Gleicher Ort, gleiche Schleuse, gleiches Schleusentor wie bereits vor knapp dreieinhalb Jahren“, teilte Carmen Müller, Leiterin Außenbezirk Vorsfelde, mit.

„Die Taue wurden zu früh gelöst“

„Nachdem um 13.30 Uhr das Telefon klingelte, war es wie ein Déjà-vu. Das MS Hanka war unterwegs von Magdeburg in die Niederlande, um dort über 800 Tonnen Futtermittel zu löschen. Beim Schleusungsvorgang wurden die Taue zu früh gelöst und das Schiff trieb kurz hintereinander zwei Mal in das noch geschlossene Klapptor“, heißt es in der Mitteilung weiter. Sofort habe der zuständige Schichtleiter den Schleusungsvorgang gestoppt und die zuständige Außenbezirksleiterin sowie die Wasserschutzpolizei informiert.

Zwei Schadstellen an der Schleuse sind sichtbar

Nach erster Inspektion durch die Mitarbeiter der Schleuse Sülfeld seien zwei Schadstellen sichtbar. „Da wahrscheinlich Wasser in die Hohlkammern des Tores gelangen kann, muss das Tor im Trockenen genau inspiziert und repariert werden. Die Nordkammer bleibt bis auf Weiteres für die Schifffahrt gesperrt“, berichtet die Leiterin des Außenbezirks weiter.

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