PUG fordert Hilfen für Wolfsburger Gastronomie ein

Wolfsburg.  Die Stadt Wolfsburg soll auch für Soloselbstständige in Vorkasse gehen, um Insolvenzen zu vermeiden.

Von links: Andreas Klaffehn, Fraktionssprecher der PUG-Ratsfraktion, Melanie Perricone, Vorsitzende des Dehoga-Kreisverbandes Wolfsburg-Helmstedt, und Velten Huhnholz, PUG-Ratsherr und selbst mittelständischer Unternehmer. 

Von links: Andreas Klaffehn, Fraktionssprecher der PUG-Ratsfraktion, Melanie Perricone, Vorsitzende des Dehoga-Kreisverbandes Wolfsburg-Helmstedt, und Velten Huhnholz, PUG-Ratsherr und selbst mittelständischer Unternehmer. 

Foto: PUG-Fraktion

Mit dem zweiten Lock-down sind wieder die Gastronomie und die Soloselbstständigen massiv betroffen. Die Bundesregierung hat November-/Dezemberhilfen zugesagt. „Diese Hilfen, die Ende Oktober beschlossen wurden, sind bis dato nicht bei den Antragsteller*innen angekommen. Ursache könnte sein, dass das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie das Programmieren der entsprechenden Beantragungsplattform nicht rechtzeitig hinbekommen hat“, sagt Andreas Klaffehn, Fraktionssprecher der PUG-Ratsfraktion, in einer Mitteilung.

„Wir brauchen unbürokratische, schnelle und pragmatische Lösungen!“

„Es wird vermutet, dass noch in dieser Woche Abschlagszahlungen ausgezahlt werden sollen, dies ist nicht sicher und insoweit ist es auch fraglich, ob diese Abschlagszahlungen dann auskömmlich sind“, ergänzt PUG-Ratsherr Velten Huhnholz. Melanie Perricone, Vorsitzende des Dehoga-Kreisverbandes Wolfsburg-Helmstedt, sagt: „Wir brauchen unbürokratische, schnelle und pragmatische Lösungen!“

PUG fordert in einem Antrag drei Punkte

Die PUG fordert drei Punkte mit ihrem eingebrachten Antrag. 1. Die Stadt fordert die zugesagten November-/Dezemberhilfen aktiv ein, da diese bis dato nicht bei den Berechtigten eingegangen sind. 2. Die Verwaltung unterstützt die Soloselbstständigen und die Gastronomie im Antragsverfahren und beschleunigt, um drohende Insolvenzen zu verhindern. 3. Antragstellern, denen die zugesagten Hilfen zustehen, wird unbürokratisch ein zinsloses „städtisches Vorab-Darlehen“ in entsprechender Höhe gewährt und ausgezahlt, das dann im Wege eingehenden November-/ Dezemberhilfe getilgt wird.

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