Berliner Haus in Wolfsburg überragt die Berliner Brücke

Wolfsburg.  Zwei Gebäude werden gebaut. Der Büroturm wird 45 Meter hoch. Das Hotelgebäude wird sieben Geschosse haben.

Die Gebäude, die zurzeit gebaut werden, verändern die Stadtsilhouette in der Mitte Wolfsburgs.

Die Gebäude, die zurzeit gebaut werden, verändern die Stadtsilhouette in der Mitte Wolfsburgs.

Foto: Helge Landmann / regios24 / Archiv

Weithin sichtbar überragt schon zehn Monate nach Baubeginn das Berliner Haus die Berliner Brücke: Es ist weithin sichtbar und bietet selbst nach Bezug eine Sicht auf das VW-Werk, den Allerpark, die Autostadt, das Schloss, die VW-Arena, zudem entsteht es nahe von Phaeno, Bahnhof und
Designer-Outlets. Ein Blick auf die Homepage der Investoren-Gruppe ABG Real Estate Group und Wolfsburger Hecker GmbH zeigt, dass die neuen Gebäude auch im Innern modern, technisch hochwertig und stilvoll gestaltet werden sollen: lichtdurchflutetes Foyer im Büroturm mit 7,8 Meter Höhe, Dach-
terrassen mit Lounge-Charakter.

Der Büroturm misst 45 Meter Höhe und weist zwölf Etagen auf

Im Entstehen sind zwei Gebäude, einander versetzt zugeordnet. Der Büroturm misst 45 Meter Höhe und weist zwölf Etagen auf. Das Hotelgebäude wird zweibündig nach vorne erweitert, über 260 Zimmer verfügen und sieben Geschosse haben. Beide Häuser sollen 2022 fertiggestellt sein. Sie verändern nicht nur die Stadtsilhouette in der Mitte Wolfsburgs, sondern auch den Billen-Pavillon am Maybachweg. Ihn umgaben einst Marmorblöcke, ebenfalls von der Berliner Brücke aus sichtbar – bis das Natursteinwerk mit seiner Werkhalle 2017 liquidiert wurde. Der seit 2012 unter Denkmalschutz stehende Pavillon ist filigran, flach und einstöckig im Stil des Barcelona-Pavillons von Mies van der Rohe erbaut worden. Im Vorjahr bot dort eine Initiative eine Veranstaltungsreihe, um auf seine architektonische Bedeutung hinzuweisen und für eine neue, kulturelle Nutzung zu werben.

„Gestern – heute“ ist eine Serie unserer Zeitung, in der wir die Entwicklung der Stadt näherbringen wollen. Ein großer Dank geht an das Institut für Zeitgeschichte und Stadtpräsentation, das uns die Fotos stellt.

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