Profis der Grün-Weißen fahren nicht mehr Volkswagen

Der Autobauer steigt als Partner von Werder Bremen aus. Der Sponsorvertrag wird nicht verlängert.

Den Klassenerhalt konnten die Bremer Fans nach der Relegation feiern. Doch es ändert sich vieles in der Hansestadt. Auch VW will den auslaufenden Vertrag als Mobilitätspartner nicht verlängern.

Den Klassenerhalt konnten die Bremer Fans nach der Relegation feiern. Doch es ändert sich vieles in der Hansestadt. Auch VW will den auslaufenden Vertrag als Mobilitätspartner nicht verlängern.

Foto: Carmen Jaspersen / dpa

Wolfsburg. Setzt VW jetzt auch beim Fußball-Sponsoring massiv den Rotstift an? Die Wolfsburger sind als Partner zahlreicher Profiklubs, des Deutschen Fußball-Bundes und der Uefa ganz dick im Geschäft. Auch für den Amateurfußball tun die Wolfsburger so einiges. Doch angesichts der coronabedingten schweren Verluste im 1. Halbjahr fällt offenbar auch das Fußballsponsoring unter den strikten Sparvorbehalt.

Autobauer überdenkt sein Engagement

So wird nun auch der Traditionsklub Werder Bremen nicht mehr von VW mit Fahrzeugen ausgerüstet. Das berichtet die Bremer Online-Plattform „Deichstube“. Ähnlich hatte VW auch bei Schalke 04 zu Beginn des Jahres 2016 gehandelt. Damals saß der Schock des Abgasskandals noch tief und es sollte ebenfalls überall gespart werden.

Spieler fahren nun ihre eigenen Autos

Die Bremer Profis, Trainer und Offiziellen konnten sich für gewöhnlich im Sommer einen neuen VW unter 30 Fahrzeugen aussuchen. Damit ist nun offenbar Schluss. „Der Vertrag mit VW, der Werder zuletzt 1,3 Millionen Euro pro Jahr einbrachte, ist in diesem Sommer ausgelaufen und wird nicht verlängert. Einen neuen Automobilpartner hat der Verein bisher noch nicht gefunden. Die Suche gestaltet sich schwierig, weil die Branche hart von der Coronavirus-Krise getroffen wurde und sich viele Unternehmen folglich ganz genau überlegen, wo und wie sie künftig investieren wollen“, heißt es auf der Plattform „Deichstube“, die zur Syker Kreiszeitung gehört.

Die Werder-Profis sollen künftig mit dem eigenen Auto zum Stadion fahren.

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