Diese Schichten will VW noch im Mai absagen

Es geht um insgesamt vier Tage. Einen zusätzlichen Brückentag müssen die Beschäftigten aus ihren Zeitwertkonten kompensieren.

Ein VW-Mitarbeiter steht mit einem Mund- und Nasenschutz an Fahrzeugen in der Produktion. Die Arbeitsabläufe hat das Unternehmen gut im Griff, die Teileversorgung klappt auch. Aber die Nachfrage ist komplett eingebrochen.

Ein VW-Mitarbeiter steht mit einem Mund- und Nasenschutz an Fahrzeugen in der Produktion. Die Arbeitsabläufe hat das Unternehmen gut im Griff, die Teileversorgung klappt auch. Aber die Nachfrage ist komplett eingebrochen.

Foto: Swen Pförtner / Deutsche Presse-Agentur

Wolfsburg. Reins ins Werk, raus aus dem Werk. Volkswagen wird nur zwei Wochen nach Wiederaufnahme der Produktion mit Schichtabsagen auf den anhaltend schwachen Neuwagenabsatz reagieren. Offiziell heißt es: „Dem geplanten schrittweisen Wiederanlauf angemessen, passen wir in einzelnen Linien der Produktion die jeweilige Fahrweise fortlaufend an.“

An insgesamt vier Tagen zusätzliche Schließtage

Nach Informationen unserer Zeitung handelt es sich um Schließtage für die Schicht 3 der Montagelinie 3 (Golf-Fertigung) am 15.,20., 25. und 29. Mai. An den Montagelinien 1 und 4 (Tiguan, Touran und Seat Tarraco) sollen an diesen Tagen alle Schichten ausfallen. Zudem wird der Freitag, 22. Mai, zum Brückentag.

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Zusätzlicher Brückentag durch Zeitkonten kompensieren

Er fiele dann nicht in die Kurzarbeit, sondern müsste aus den Zeitkonten der Beschäftigten kompensiert werden. Eine offizielle Bestätigung für diese angepasste Fahrweise gibt es noch nicht. Am Montag beschäftigt sich der Betriebsausschuss mit dem Antrag des Unternehmens, am Tag darauf stimmt der gesamte Betriebsrat darüber ab.

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