Tuberkulose-Fall an Wolfsburger Peter-Pan-Schule

Wolfsburg.  Das Gesundheitsamt wird nun den Personenkreis ermitteln, der über längere Zeit engen Kontakt zu der erkrankten Person hatte.

An der Wolfsburger Peter-Pan-Schule gibt es einen Tuberkulose-Fall.

An der Wolfsburger Peter-Pan-Schule gibt es einen Tuberkulose-Fall.

Foto: Helge Landmann / regios24 7 Archiv

In der Peter-Pan-Schule in Wolfsburg ist ein Fall von ansteckender Tuberkulose aufgetreten. Die erkrankte Person befindet sich in Behandlung, teilt die Stadt Wolfsburg mit. Da zum jetzigen Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden könne, dass sich andere Personen angesteckt haben, stehe die Stadt im engen Austausch mit der Schulleitung.

Mit Hilfe eines Elternbriefes und einem entsprechenden Informationsschreiben wurden auch die Schüler sowie die Eltern und Lehrer informiert und sensibilisiert.

Das Gesundheitsamt wird nun den Personenkreis ermitteln, der über längere Zeit engen Kontakt zu der erkrankten Person innerhalb der vergangenen Wochen hatte (in diesem Fall in Summe mindestens 40 Stunden in geschlossenen Räumen), heißt es in einer Pressemitteilung. Bei diesem Personenkreis würden Tuberkulosetests veranlasst.

Die Tests erfolgen üblicherweise in einem Zeitintervall von sechs bis acht Wochen nach dem letzten Kontakt mit dem Patienten, der Zeitabstand ist wichtig, damit der Test ein verlässliches Ergebnis liefert, heißt es. Dr. Friedrich Habermann vom Gesundheitsamt betont ausdrücklich, dass für Schüler oder Lehrer kein Grund zur Sorge bestehe: „Die Ansteckungsgefahr bei Tuberkulose ist sehr gering. Bei einer frühzeitigen Diagnose ist die Behandlung problemlos möglich und nicht belastend.“ Bei einem Tuberkulose-Fall in einer Wolfsburger Schule im letzten Jahr trat keine Erkrankung im Umfeld der Person auf. Bei weiteren Fragen und Informationsbedarf steht die Tuberkulose-Beratungsstelle des Gesundheitsamtes unter
(05361) 28-2020

zur Verfügung.

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