Biomarkt: Am 1. April soll Eröffnung sein

Vorsfelde.  Vorsfelde soll vom Projekt mit Boarding-House an der Amtsstraße profitieren, dies ist eines der Ziele von Investor, Verwaltung und Ortsrat.

Der Innenhof muss noch zu Ende gepflastert werden. Die Wohnungen sind schon bezugsfertig.

Der Innenhof muss noch zu Ende gepflastert werden. Die Wohnungen sind schon bezugsfertig.

Foto: Darius Simka / regios24

Ein paar Gäste hat das Boarding-House schon, die offizielle Eröffnung ist allerdings erst am 1. April, dann, wenn auch der Bio-Markt an den Start geht. Als Pendant zum Fallersleber Markt wird „Mutter Grün“ ihre Pforten in der Amtsstraße eröffnen.

Am Donnerstag unternahmen wir mit Investor Hendrick Kappe und Ortsbürgermeister Günter Lach einen Rundgang durch den Gebäudekomplex. „Eigentlich wollten wir ja schon eröffnet haben, es gab aber Probleme bei der Herrichtung der Außenanlagen“, schildert Kappe. Neun Bewohner hat das Boarding-Haus schon. „Ihnen und vor allen den Anwohnern drum herum ist großer Dank auszusprechen, dass die sie die Bauzeit so geduldig mittragen“, unterstreicht Investor Kappe. Ortsbürgermeister Lach freut sich in dem Zusammenhang, dass im Projekt der Verbindungsweg von „Hinter den Höfen“ zur „Meinstraße“ gemacht wurde. „Das war ja unsere Bedingung“, erklärt Lach für den Ortsrat.

Bis zu 50 Mitarbeiter waren in der Spitze auf der Baustelle an der Amtsstraße beschäftigt. Jetzt gehen die Arbeiten auf die Zielgrade, die Außenanlagen werden mit Pflaster und Grünflächen gestaltet.

Objektmanagerin Pia Rüpl gab Einblick in die Apartments. Räuchereiche auf dem Fußboden, Sichtbeton, klare Linien und Funktionalität – auf Schnörkel und Verzierung wurde bewusst verzichtet. Nicht allerdings auf Grün und Transparenz: Durchs bodentiefe Fenster oder vom Balkon aus gibt’s Blick auf Baum und Strauch und auf die Nachbarhäuser. Als Clou im Gebäude, darauf verweist Investor Kappe zudem mit Stolz, zeige sich das offene Treppenhaus mit eigenen Galerien.

Nicht immer sei die Heranschaffung der Materialien einfach gewesen, lässt Kappe durchblicken. Aber man wolle eben etwas Besonderes schaffen. Aufzug und Barrierefreiheit seien Selbstverständlichkeiten. 650 Quadratmeter groß wird die Verkaufsfläche des Biomarktes sein. „Damit werden wir ein gutes Stück Infrastruktur erhalten“, freut sich Ortsbürgermeister Lach.

Ipartment ist der Betreiber des Boarding-Hauses. Zwischen 990 und 1800 Euro liegen die Mietpreise pro Monat. 52 Apartments gibt es.

Nicht nur für Zustimmung hat in Ortspolitik und Öffentlichkeit bisher die Architektur des Gebäudes gesorgt. Vor allem, dass der Denkmalschutz des Hauses, das in den Komplex integriert werden musste, ausreichend berücksichtigt werde, ist eine der Forderungen der Vorsfelder. Ortsbürgermeister und Investor sind sich sicher, dass sich sich die Wogen glätten, sobald das Haus eröffnet ist.

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