Wolfsburg Marathon – 3404 starten über verschiedene Distanzen

Wolfsburg.  Eines der größten Sportereignisse der Region – 20000 Zuschauer feuern die Läufer des 13. Wolfsburg Marathons an der Strecke an.

Auf geht’s für die Läufer auf die Strecke

Auf geht’s für die Läufer auf die Strecke

Foto: Helge Landmann / regios24

Wolfsburg-Marathon

Martina Dannheimer und Ralf Zacharias heißen die Sieger des 13. Wolfsburg Marathons. Sowohl für die Hamburgerin als auch für den Soltauer war es der erste Start in Wolfsburg.

Insgesamt gingen 3404 Läufer über die verschiedenen Strecken an den Start, darunter auch KInder. Das größte Teilnehmerfeld hatte der Halbmarathon mit 1445 Sportlern. 183 Sportler traten über die Marathon-Distanz an. 20000 Zuschauer unterstützten die Läufer nach Veranstalterangaben im Start- und Zielbereich sowie an der Strecke. Oberbürgermeister Klaus Mohrs gab den Startschuss zum Marathon.

„Astrein“, jubelte Zacharias im Ziel. „Es war ein lockerer Lauf, ich hatte nicht geplant, dass ich hier gewinne“, sagte er. Der 51-Jährige hat Größeres vor, so dass er den Wolfsburg Marathon nur als „Trainingslauf“ ansah. Im Oktober will er in Rothenburg ob der Tauber die 100 Kilometer laufen. Deswegen absolvierte er gestern vor dem Marathon auch schon einen Zehn-Kilometer-Lauf – „damit ich die 50 Kilometer voll habe“.

Voll des Lobes über den Wettbewerb war Martina Dannheimer, die als schnellste Frau zugleich Drittschnellste des Marathons war. „Die Helfer und die Zuschauer hier waren der Hammer“, sagte die 40-Jährige. „Mich haben so viele Leute angefeuert, das war der Wahnsinn. Und die Strecke war super.“ Zwar sei es schon der elfte Marathon ihres Lebens gewesen, doch so gute Bedingungen wie in der Volkswagenstadt habe sie selten erlebt. „Wolfsburg ist jetzt meine Herzensstadt und was die Leute angeht, ganz oben mit dabei.“ Sie könne sich daher gut vorstellen, im nächsten Jahr wiederzukommen.

Jan Poguntke und Stephan Ehlers vom VfL Wolfsburg sowie Reiner Brill, Geschäftsbereichsleiter Sport der Stadt, zogen ein positives Fazit der Veranstaltung. „Das war eine tolle Veranstaltung, die Werbung für den Breitensport gemacht hat“, sagte Brill. Er lobte ausdrücklich auch das Engagement der Ehrenamtlichen, die sich als Helfer zur Verfügung gestellt hatten. Dass „nur“ 183 Sportler den Marathon liefen, führte Poguntke darauf zurück, dass nächste Woche der Berlin-Marathon stattfindet, bei dem viele starten. „Das ist die dominierende Veranstaltung in Deutschland“, sagte er.

Für den Sanitätsdienst gab es sieben Behandlungsfälle an der Strecke, von denen zwei ins Klinikum gebracht werden mussten. Im Start- und Zielbereich wurden 31 Personen behandelt. Meist habe es sich um Kreislaufprobleme, Blasen oder ähnliches gehandelt, so Pogunkte. Bis auf einen Zwischenfall mit einer Beleidigung an der Heßlinger Straße verlebte auch die Polizei einen relativ ruhigen Marathon-Tag. „Unser Fazit fällt positiv aus“, sagte Saskia Brandt von der Polizei.

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