Ayke Witt singt beim Waldkonzert

Wolfsburg.  Das VW-Orchester spielt am 19. August flotte Melodien aus Film und Klassik.

Vorfreude auf das Waldkonzert.

Vorfreude auf das Waldkonzert.

Foto: Anja Weber

„Wunderschön“, sagt Ayke Witt begeistert. Auf der Waldbühne an den „Drei Steinen“ im Hasselbachtal, unweit des VW-Bades, wird er am Sonntag, 19. August, zum ersten Mal begleitet vom Volkswagen Philharmonic Orchestra auftreten. Zwei Songs sind vorgesehen: „Bis gleich“, Witts poetisch-melancholisches Lied zum Abschied von seinem Vater, sowie eine Coverversion von „Feeling Good“.

Mit Griegs „Finlandia“ eröffnet das Orchester unter der Leitung von Hans-Ulrich Kolf das Waldkonzert 2018 des Lions-Clubs Wolfsburg. Und zwar ohne Umschweife. Keine Bläser vorab, keine Jagdhornsignale. Dafür singt Ayke Witt.

„Wir haben eine kleine Änderung vorgenommen“, erläutert Clubpräsident Matthias Dörries, der den Wolfsburger Popsänger für diese Zusammenarbeit gewann. „Es war ein flapsig dahin gesagter Satz und ... nun stehen wir hier“, erzählt Witt diese Geschichte des möglichen Beginns einer wunderbaren Freundschaft.

Filmmusik erklingt auch. „Nach der Pause“, versichert Kolf. So wird das Waldkonzert mit „Star Wars“ ausklingen. Die Soundtracks der Jedi-Ritter-Serie zählen zu den erfolgreichsten und bekanntesten Filmmusiken des Kinos. Nicht ganz, lächelt Kolf, denn, sofern das Publikum das enthusiastisch genug fordert, singt Ayke Witt ein drittes Lied, eine Zugabe.

Witt, 1992 in Klein Twülpstedt geboren, ist nicht nur regional bekannt durch „Rock im Allerpark“ (vor dem Auftritt von Jennifer Rostock), sondern auch die TV-Casting-Show „Voice of Germany“, in der er 2015 mit „Bis gleich“ den zweiten Platz belegte. Sogar die „Bild“ widmete ihm eine „traurige Geschichte“. Darin bekennt sich der junge Musiker zum Schmerz über den Tod seines Vaters.

Über „Die Macht des Schicksals“ (La forza del destino) komponierte auch Giuseppe Verdi. Das VW-Orchester spielt die Ouvertüre, in der das Schicksalsmotiv bereits erklingt. Mit einem Potpourri des „Vaters“ der Berliner Operette, Paul Lincke (1866 bis 1946), setzt Kolf einen mitreißenden, unterhaltsamen Akzent. Lincke war in Berlin so beliebt, wie Johann Strauß als Walzerkönig für Wien.

Von Strauß stehen auch Melodien auf dem Programm. Der Erlös geht in die Jugendförderung. So unterstützt der Lions-Club Wolfsburg die Schillerschule bei der Gestaltung eines Gemeinschaftsraumes und mit einem Fördertopf, aus dem die Schule unbürokratisch bedürftigen Schülern helfen könne. Außerdem gibt es neue Parkplätze auf dem CJD-Gelände am Walter-Flex-Weg.

Der Eintritt für Kinder bis 14 Jahren zu der Veranstaltung ist frei. Tickets gibt es unter anderem bei unserer Zeitung, der Deutschen Bank in der Porschestraße 36, bei Ehme de Riese, der Firma Bauermeister, dem Autohaus Kühnold oder der Volksbank Brawo (Am Mühlengraben 1).

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