Nachwuchs der Feuerwehr Neindorf siegt

Wolfsburg  Bei den Indoor Games in der Sporthalle der Grundschule Alt-Wolfsburg treten 21 Teams in verschiedenen Duellen gegeneinander an.

Alina (10) startet bei den Indoor Games der Jugendfeuerwehren zum Hindernislauf.

Alina (10) startet bei den Indoor Games der Jugendfeuerwehren zum Hindernislauf.

Foto: rs24/Helge Landmann

Unbestritten: Spaß und Unterhaltung stehen bei den Indoor Games der Jugendfeuerwehren im Vordergrund. Denn es ist lustig, mit einem Helm auf dem Kopf Purzelbäume zu schlagen oder im Slalom auf schmaler Fläche um Pylonen zu laufen.

Aber der Ehrgeiz spielt ebenfalls eine Rolle. Der Wettkampfcharakter lag bei den Indoor Games 2018 in der Luft. In der Sporthalle der Grundschule Alt-Wolfsburg gingen am Sonntag 21 Mannschaften aus Wolfsburgs Jugendwehren, ein Team des Technischen Hilfswerks sowie eine Mannschaft, die sich aus Mitgliedern beider Jugendgruppen zusammensetzte, an den Start.

Geschicklichkeit war bei den jungen Teilnehmern ebenso gefragt wie Geschmeidigkeit und große Sprünge, wenn es denn eine Top-Platzierung werden sollte. Anstrengungen, die sich lohnen konnten. „Die Preise, die es gibt, sind für Gruppenaktivitäten gedacht“, erläuterten Stadt-Jugendfeuerwehrwart Markus Grese und die Pressebeauftragte der Jugendwehr, Julia Krösche. Die Gewinne waren Kinokarten oder auch Tickets zum Eintritt ins Badeland.

Niklas Jäschke und seine Mitstreiter schnappten vor der Turnhallentür noch einmal frische Luft, bevor es auf den Hindernisparcours ging. Niklas, seit dreieinhalb Jahren Mitglied der Vorsfelder Jugendfeuerwehr, sah sich und sein Team gut gerüstet. „Wir haben ein paar Mal geübt, zum Beispiel das Bockspringen.“ 15 Schiedsrichter hatten ein Auge darauf, dass dieser Indoor-Wettkampf den Regeln entsprechend ablief.

Stichwort Laufen: Selbstverständlich war die Fähigkeit zum Sprinten ein Baustein zum guten Ergebnis, doch das langte nicht. Bestens krabbeln können musste, wer ohne Verzögerung durch einen engen Mattentunnel hindurch wollte. Und die Rolle vorwärts mit Helm auf dem Kopf verlangte sehr gutes Bewegungsgefühl. Den meisten rutschte die Kopfbedeckung dabei weg. Stadtbrandmeister Helmut von Hausen betrachte bei rund 150 Teilnehmern die Szenerie mit Zufriedenheit. Markus Grese und Julia Krösche freuten sich, „dass es diesmal noch zwei Teams mehr sind als 2017“.

Zum „absoluten Highlight“ erklärten die Organisatoren den Dreibeinlauf. Bei dem mussten die Jugendlichen im Zweier-Team – je ein Bein zusammengebunden – einen Parcours absolvieren und dabei drei Bälle auf ein kleines Fußballtor schießen.

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