Polizei rettet Hund vor seinem Besitzer

Wolfsburg  Dank aufmerksamer Zeuginnen konnten Polizisten auf dem Willy-Brandt-Platz einen Terrier vor den Schlägen und Tritten seines Besitzers retten.

Ein Jack Russell wie dieser wurde von der Polizei vor seinem Besitzer in Sicherheit gebracht.

Foto: Beate Ney-Janßen/dpa

Ein Jack Russell wie dieser wurde von der Polizei vor seinem Besitzer in Sicherheit gebracht. Foto: Beate Ney-Janßen/dpa

Die Passantinnen hätten am Mittwochnachmittag beobachtet, wie der Hundebesitzer den Jack-Russell-Terrier mehrmal trat und mit einer gefüllten Plastikflasche schlug, berichtet die Polizei. Außerdem soll der Mann sein Bier über dem Hund ausgeschüttet haben.

Die Frauen alarmierten die Polizei. Die schildert, dass der Hund gleich beim Eintreffen der Beamten zitternd angelaufen gekommen sei und zwischen den Beinen eines Polizisten Schutz gesucht habe. Der Hundebesitzer – ein 32 Jahre alter Mann aus Oebisfelde – bestritt die Misshandlung. Er räumte lediglich ein, das Tier angebrüllt zu haben, weil es ihm nicht gehorcht habe.

Das Tier wurde dennoch sichergestellt. Als die Polizisten die Tür des Streifenwagens öffneten, um den Terrier ins Tierheim zu bringen, sei er wie selbstverständlich sofort ins Auto gesprungen, berichtet die Polizei. Für die Beamten sah es so aus, als wollte der Terrier schnellstmöglich weg. Schon beim Anfahren habe er dann aufgehört zu zittern.

Der Hundebesitzer muss sich wegen eines Verstoßes nach dem Tierschutzgesetz verantworten. Auch das Ordnungsamt der Stadt Wolfsburg wurde eingeschaltet.

Kommentar-Profil anlegen
*Pflichtfelder