Wolfsburger Künstler verwandeln das historische Pumpwerk

Wolfsburg  Die Ausstellung soll zu einem neuen Raumerlebnis führen, das ein historisches Gebäude in einen veränderten aktuellen Kontext setzt.

In den Räumen des 1940 errichteten Gebäudes geben die Pumpen einen Eindruck von der technischen Weiterentwicklung.

In den Räumen des 1940 errichteten Gebäudes geben die Pumpen einen Eindruck von der technischen Weiterentwicklung.

Foto: regios24/Joachim Mottl

FÜHRUNGEN

Wegen fehlender Parkmöglichkeiten sowie aus Sicherheitsgründen können das historische Pumpwerk sowie das umliegende Gelände nicht ohne Begleitung aufgesucht werden. Das Kulturwerk bietet deshalb Führungen durch die Ausstellung an. Der Eintritt ist frei. Treffpunkt ist die Einfahrt zum VW-Parkhaus an der Bundesstraße 188/Ecke Berliner Brücke.

Beim Gang zum Pumpwerk (zehn Minuten Fußweg) erfahren die Besucher Details über die Geschichte des Gebäudes und den Beginn der Abwasserentsorgung in Wolfsburg.

Termine: Sonntag, 2. Oktober, 15 Uhr, Sonntag, 9. Oktober, 15 Uhr, Sonntag, 16. Oktober, 11 Uhr und Sonntag, 23. Oktober, 11 Uhr.

Auf Einladung des städtischen Kulturwerkes haben Wolfsburger Künstler die Möglichkeit erhalten, das zentrale historische Pumpwerk der Wolfsburger Entwässerungsbetriebe (WEB) mit ihren Arbeiten in ein Gesamtkunstwerk zu verwandeln. Das teilt die Stadt Wolfsburg mit. Mit dabei sind die Künstler Ali Altschaffel, Ingrid Cremer, Eimo Cremer, Vanessa Gelbke, Bettina Hackbarth, Yoko Haneda, Elvira Herrmann, Hella Neß, Esra Oezen, Rainer Scheer, Kunstatelier Sterz, Ruthild Tillmann und Doris Weiß. Die Ausstellung wird am Sonntag, 25. September, um 11 Uhr von WEB-Vorstand Dr. Gerhard Meier (WEB) und Stefan Krieger (Geschäftsbereichsleiter Kultur der Stadt Wolfsburg) eröffnet. Die WEB und der Lüneburgische Landschaftsverband unterstützen die Aktion. Das Projekt „Kunst auf Pump“ verbindet Architektur, Bildende Kunst, Umweltproblematik und Technik mit der Historie eines Gebäudes und der Stadt Wolfsburg. Die künstlerischen Arbeiten werden im Zusammenspiel aller ausgestellten Objekte und in Korrespondenz mit dem Ausstellungsort wirkungsvoll in Szene gesetzt. Die Schau soll so zu einem neuen Raumerlebnis führen, das ein historisches Gebäude in einen veränderten aktuellen Kontext setzt. Zudem wird ein Bauwerk in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt, das für Besucher normalerweise nicht zugänglich ist.

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