Wolfsburger Musikszene spielte für Philippinen

Stadtmitte  Rund 250 Zuhörer kamen für den guten Zweck ins Hallenbad.

Mit dabei waren auch die Musikerinnen und Musiker der Folktruppe Clover von der Fallersleber Zweigstelle der Musikschule.

Mit dabei waren auch die Musikerinnen und Musiker der Folktruppe Clover von der Fallersleber Zweigstelle der Musikschule.

Foto: regios24/Lars Landmann

Wilhelm Lieven rief, und viele Musikerinnen und Musiker kamen zusammen. Um zwar am Montagabend im Kulturzentrum Hallenbad, um dort ein Benefizkonzert für die Opfer des Wirbelsturms auf den Philippinen zu geben. „Géza Gál und Friends“, Andreas Neve, „Clover“, „Cinzia Rizzo und Round Midnight”, „Play it again Sam”, „Darya Navrodska und Maria del Mar Riba Requena”, „Tremozioni”, „Mirrors Act”, die „Chaperals” sowie der Chor „Tendenz Positiv“ sorgten für ein abwechslungsreiches Programm. Die musikalische Spanne reichte von Jazz und Klassik bis hin zu A Capella Gesang.

Zur Vorgeschichte erzählte Initiator Lieven am Rande dieses Konzerts: „Ich singe im Mörser Chor Tendenz positiv, wir studieren unter anderem Lieder des Projekt´s Band Aid ein.“ Bei „Do they know it’s Christmas“ habe er plötzlich diese Idee gehabt. „Und in der darauffolgenden, kurzen Zeit ganz viele Unterstützer.“

Zu denen Frank Rauschenbach, der Leiter des Hallenbads, zählte. „Selbstverständlich haben wir uns schnell bereiterklärt, dieses Benefizkonzert bei uns auszurichten“, sagte er.

Eingebunden war zudem Musikschulleiter Andreas Meyer. Zur Musikschule gehör(t)en viele der Interpreten des Abends, waren künstlerisch aus ihr hervorgegangen. Meyer selbst trat mit „Tremozioni“ auf die Bühne. Am Montagnachmittag, berichtete Wilhelm Lieven, habe Andreas Meyer eine sehr erfreuliche E- Mail erhalten. „Die Neuland hat ihm geschrieben, dass sie 2500 Euro spendet.“

Was ansonsten in den „Spendentopf“ wandern wird, das konnte der Initiator gestern Abend noch nicht beziffern. Ein klein wenig enttäuscht war er von der Besucherresonanz. „Mit 500 hatten wir geliebäugelt.“ Es wurden insgesamt nur rund 250. Die aber sorgten für Stimmung

Oberbürgermeister Klaus Mohrs lobte in einem Grußwort die Initiative. Dass er trotz eines täglich vollen Terminkalenders bis zum Schluss blieb, hatte seinen Grund: „Die Musik ist super, ich habe richtig Spaß.“

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