Verdacht: In Nachtschicht wurde Geld gewaschen

Wolfsburg  Die Ermittlungen im Fall „Nachtschicht“ sind noch längst nicht abgeschlossen.

Großrazzia in der Anabolika-Szene: Medikamente, Pillen und Ampullen stellte die Polizei in Wolfsburg sicher.

Großrazzia in der Anabolika-Szene: Medikamente, Pillen und Ampullen stellte die Polizei in Wolfsburg sicher.

Foto: Rasehorn

Nach WN-Informationen haben die Ermittler den Verdacht, dass in der Diskothek in der Porschestraße Geld aus dem illegalen Handel mit Anabolika gewaschen wurde. Dies soll sich aus Protokollen der Telefon-Überwachung ergeben.

100 bis 150 Partygänger verliefen sich zuletzt an Öffnungstagen noch in der „Nachtschicht“. In den Abrechnungen sollen allerdings rund mehrere hundert Besucher aufgelistet worden sein. Angeblich soll sich aus den Überwachungsprotokollen ergeben, dass einer der Beschuldigten Mitarbeiter angewiesen hatte, die Zahlen zu manipulieren. Die Ermittler vermuten, dass mit Hilfe dieser Differenz künstlich Umsatz dargestellt wurde, den es gar nicht gab und der nur dem Zweck diente, die vielen tausend Euro Gewinn aus dem Anabolika-Handel gegenüber dem Finanzamt darzustellen.

Keine Neuigkeiten gibt es zu den Verhandlungen, wer die Disko weiterbetreibt. Nach WN-Informationen waren die Verhandlungen zwischen dem Vermieter der Immobilie und zwei Interessenten weit fortgeschritten, wurden aber abgebrochen, weil keine Einigkeit hinsichtlich der Kosten und der Miete erzielt werden konnte.

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