Eine App für die Kita Peter und Paul in Sickte

Sickte.  Julia Lobe hat sie moderne Kommunikationsform als neue Leiterin eingeführt. Das persönliche Gespräch soll die App freilich nicht ersetzen.

Julia Lobe, Leiterin der Kita Peter und Paul der Evangelischen Stiftung Neuerkerode.

Julia Lobe, Leiterin der Kita Peter und Paul der Evangelischen Stiftung Neuerkerode.

Foto: ESN / Bernhard Janitschke

Julia Lobe hat im Sommer die Leitung der Kita Peter und Paul der Evangelischen Stiftung Neuerkerode übernommen – und es gibt schon viel Neues zu erzählen. Die 37-Jährige war bereits als stellvertretende Leitung tätig und trat die Nachfolge der in den Ruhestand verabschiedeten Renate Stier an, heißt es in einer Pressemitteilung.

Pädagogisches Konzept aktualisiert

Nach dem Wechsel haben Lobe und ihr Team demnach damit begonnen, das pädagogische Konzept der Einrichtung zu aktualisieren und zu überarbeiten. Ein Bereich Medienkompetenz wird aufgebaut und gemeinsam mit dem Verein Blickwechsel in einer Fortbildungsmaßnahme umgesetzt.

Ein geeigneter Ort

„Kinder machen immer früher Erfahrungen mit digitalen Medien. Von daher ist es wichtig, sie dabei aufmerksam zu begleiten und kompetent zu unterstützen. Ich bin überzeugt, dass die Kita ein geeigneter Ort sein kann für eine spielerische und kreative Bearbeitung und Begleitung der kindlichen Medienerfahrungen“, wird Julia Lobe zitiert.

Schritt zur Digitalisierung

Ein weiterer Schritt zur Digitalisierung ist bereits mit der kostenlosen Kita-Info-App getan, heißt es in der Mitteilung weiter. Darin erhalten Eltern Nachrichten und Termine direkt auf ihr Smartphone.

Mehr Zeit für die Kinder

Zugleich würden Kosten und Arbeitsaufwand in der Einrichtung minimiert. Es profitierten vor allem die Kinder, weil weniger Bürokratie anfalle und so noch mehr Zeit für pädagogische Arbeit mit ihnen bleibe, freuten sich Julia Lobe und ihr zehnköpfiges Team.

Aktuell in Videokonferenzen

Trotz aller Erleichterungen solle die DSGVO konforme App lediglich ein begleitendes Angebot sein. „Sie ersetzt selbstverständlich nicht das persönliche Gespräch, auch wenn wir uns aufgrund der Coronamaßnahmen aktuell dafür entschieden haben, Entwicklungs- und Elterngespräche vorerst per Videokonferenz anzubieten“, so Julia Lobe abschließend über die eingesetzte App.

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