Für Admir Mehmedi ist das Jahr beim VfL Wolfsburg gelaufen

Wolfsburg.  Der Schweizer plagt sich mit Achillessehnen-Problemen aus. Maximilian Philipp wird in Köln wohl den offensiven Part im Mittelfeld übernehmen.

Admir Mehmedi.

Admir Mehmedi.

Foto: Darius Simka / regios24

Oliver Glasner hielt eine ganz schlechte Nachricht bereit, als er über die Personallage seines VfL Wolfsburg für das Bundesliga-Duell beim 1. FC Köln (Samstag, 15.30 Uhr) zu sprechen kam. Admir Mehmedi hat Fersen-Probleme. „Nach unserem Spiel gegen Bremen hat er über starke Schmerzen in der Achillessehne geklagt“, erklärt der VfL-Trainer. Nach Untersuchungen steht fest: „Er benötigt eine Pause und wird uns in diesem Kalenderjahr nicht mehr zur Verfügung stehen.“

Der 29 Jahre alte Schweizer hatte seit September viel gespielt. Er war nicht nur mit dem VfL in DFB-Pokal, Europa-League-Quali und Bundesliga gefordert, sondern auch mit der Schweizer Nationalmannschaft in Nations League und Testspielen. Die Verletzung sei nun eine Reaktion auf diese hohe Belastung, sagt Glasner. Die gute Nachricht für den Trainer: Mit Maximilian Philipp, Bartosz Bialek, dem wiedergenesenen Daniel Ginczek und Josip Brekalo stehen einige Kandidaten bereit, die Mehmedis Spielgestalter-Rolle im offensiven Mittelfeld ausfüllen könnten.

Neben dem Schweizer wird dem VfL in Köln weiterhin Josuha Guilavogui wegen muskulärer Probleme fehlen. „Er trainiert individuell sehr hart“, sagt Glasner über seinen Kapitän. „Aber wir sind vorsichtig und bauen ihn behutsam auf.“ Alle anderen Spieler sind fit.

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