Der VfL Wolfsburg ist Experte für späte Spiele am Samstag

Wolfsburg.  Bereits das dritte Duell wartet zu dieser ungewöhnlichen Uhrzeit auf den VfL Wolfsburg. Bisher ist die Bilanz positiv.

Torschütze vom Dienst: Bas Dost.

Torschütze vom Dienst: Bas Dost.

Foto: Sebastian Priebe

Der Anstoßtermin ist unüblich: Am Samstag um 20.30 Uhr beginnt die Bundesliga-Partie des VfL Wolfsburg bei Borussia Mönchengladbach. Was hat die Deutsche Fußball-Liga zu dieser Ansetzung bewogen?

Ein Tag länger Pause

Hintergrund ist die Abstellungsperiode der Nationalteams. Die hatte die Fifa vorab um einen Tag verlängert, da für einige Auswahlmannschaften drei Termine anstanden. Daher verlegte die DFL die für Freitagabend geplante Partie des VfL in Mönchengladbach mit Blick auf die Regenerationszeit der Aktiven um genau 24 Stunden auf Samstagabend. Dazn überträgt.

0:0 gegen Berlin

Die Wolfsburger müssen allerdings nicht zum ersten Mal an diesem Termin antreten. Letztmals waren sie im März 2018 bei Hertha BSC an einem Samstagabend gefordert. Es war das Osterwochenende, und da am Karfreitag nicht gespielt werden durfte, wich die Partie vom Freitag- auf den Samstagabend. Das Spiel ging 0:0 aus.

1:0 gegen Stuttgart

Erstmals samstags um 20.30 Uhr musste der VfL im August 2012 ran. Weil auf den VfB Stuttgart bereits am folgenden Dienstag das wichtige Europa-League-Quali-Spiel in Moskau wartete, wurde das Duell mit den Wolfsburgern auf den späten Samstagabend verlegt. Bas Dost erzielte in der 88. Minute den 1:0-Siegtreffer der Grün-Weißen. Es ist bis heute das späteste Samstags-Tor der Bundesliga-Geschichte.

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