Gibt Gomez am Freitag sein Ja-Wort?

Wolfsburg  Die Entscheidung zieht sich hin, steht aber nun an. Für den VfL-Sturm kommt Dimata.

Geht Mario Gomez auch in Zukunft für den VfL Wolfsburg auf Torejagd? Eine Entscheidung soll nun fallen.

Geht Mario Gomez auch in Zukunft für den VfL Wolfsburg auf Torejagd? Eine Entscheidung soll nun fallen.

Foto: regios24/Simka

Die Entscheidung steht unmittelbar bevor: Bleibt er oder geht er doch noch? Mario Gomez hat den VfL Wolfsburg mit seiner Antwort auf die wichtigste Frage dieser Tage zuletzt ein wenig wartenlassen. Denn in der Vorwoche hieß es aus Vereinskreisen noch, direkt nach Pfingsten herrsche Klarheit über die Zukunft des Nationalstürmers, ohne dessen Tore der VfL mittlerweile wohl kein Fußball-Bundesligist mehr wäre.

Heute, so hieß es dann gestern, soll das Warten aber endlich ein Ende haben. Olaf Rebbe, Sportdirektor der Wolfsburger, und Uli Ferber, Berater des 31 Jahre alten Angreifers, machen Nägel mit Köpfen. Gibt Gomez dem VfL heute sein Ja-Wort? Zuletzt deutete beinahe alles darauf hin, dass der Stürmer trotz des verpassten Europapokals in Wolfsburg bleibt. Der VfL kann in dieser Personalie nicht mitentscheiden. Denn bietet ein Klub die in Gomez’ Vertrag fixierte Ausstiegsklausel von knapp zehn Millionen Euro, hat der VfL kein Vetorecht – und muss seinen besten Angreifer ziehen lassen.

Finanziell wie sportlich lukrative Angebote und Möglichkeiten für Gomez soll es sowohl aus dem In- wie Ausland geben. Im Winter hatte der 31-Jährige eine Offerte eines Aufsteigers in die neureiche chinesische Liga abgelehnt, der ihm 15 Millionen Euro netto geboten hatte. Gomez wählte die sportliche Perspektive und blieb bei den damals schon tief in der Krise steckenden Wolfsburgern. Denn hier ist er unangefochtener Stammspieler und kann sich auf hohem Niveau für die Weltmeisterschaft 2018 in Russland zeigen.

Bleibt Gomez beim VfL, kann er sich auf einen neuen Sturmpartner freuen. Denn Borja Mayoral kehrt zu Real Madrid zurück, dafür steht der Transfer von Landry Dimata unmittelbar bevor (wir berichteten). Der 1,85 Meter große Belgier, der im Kongo zur Welt kam, wechselt aus der ersten belgischen Liga zum VfL. Für den KV Oostende erzielte er in seiner ersten Profisaison 14 Tore in 34 Einsätzen, dazu bereitete er noch vier Treffer vor.

Um Dimata zu bekommen, greifen die Wolfsburger tief in die Tasche. Nach unseren Informationen werden etwa zehn Millionen Euro fällig für das Sturmtalent, an dem auch der HSV und Werder Bremen Interesse signalisiert hatten.

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