Klaus Allofs ist wegen Lasogga, Diouf und Co. nicht traurig

Wolfsburg  VfL-Manager wartet bei der Stürmersuche auf einen Kracher.

Pierre-Michel Lasogga wird nicht zum VfL wechseln.

Pierre-Michel Lasogga wird nicht zum VfL wechseln.

Foto: dpa

Adrian Ramos, Eric Maxim Choupo-Moting, Pierre-Michel Lasogga und Mame Diouf: Das sind die Namen von Bundesliga-Stürmern, die in diesem Sommer den Verein wechseln oder deren Transfer kurz bevorsteht. Sie alle wurden auch mal mit dem VfL Wolfsburg in Verbindung gebracht, den Zuschlag sicherten sich letztlich aber andere Klubs.

Dabei sind die Wolfsburger genau auf der Suche nach solchen Spielertypen. Und an mangelnder Finanzkraft oder fehlender sportlicher Perspektive kann es auch nicht liegen, dass die Angreifer nicht zum VfL wechseln. Letztlich waren es die „Wölfe“ selbst, die von diesen Verpflichtungen Abstand nahmen. Warum eigentlich?

Wolfsburgs Manager Klaus Allofs will diese Frage nicht in Bezug auf die einzelnen Spieler beantworten, er stellt nur so viel fest: „Wir müssen jetzt nicht traurig sein, dass diese Spieler nicht zu uns gekommen sind. Wir stehen nicht unter Druck, einen Stürmer zu verpflichten“, sagt Allofs. Und er erklärt auch, warum er das so sieht. „Wir haben mit Ivica Olic und Bas Dost zwei gute Stürmer und spielen aber meistens nur mit einer Spitze. Dazu haben wir mir Aaron Hunt noch einen torgefährlichen Mittelfeldspieler dazu geholt“, so der Manager. Er sieht sein Team gut gerüstet.

Trotzdem wird beim VfL weiter nach einem Angreifer gefahndet. Alvaro Morata und Romelu Lukaku stehen immer noch ganz oben auf der Liste, auch weil sich Allofs von ihnen einen deutlichen Qualitätsgewinn verspricht. „Wenn wir so einen Spieler verpflichten können, dann machen wir das“, sagt er. Bei Lasogga und Co. hat der Manager diese Qualität anscheinend nicht gesehen. Aber das möchte er so nicht sagen.

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