VW-Boss Martin Winterkorn bot Eintracht zwei VfL-Spieler an

Wolfsburg  Bei Wolfsburgs Fußball-Bundesligist ist man etwas überrascht, dass VW-Boss Winterkorn angeblich zwei Spieler des VfL angeboten hat.

VW-Boss Martin Winterkorn (links) mit Braunschweigs Oberbürgermeister Gert Hoffmann beim Spiel des VfL Wolfsburg in der Nachbarstadt.

VW-Boss Martin Winterkorn (links) mit Braunschweigs Oberbürgermeister Gert Hoffmann beim Spiel des VfL Wolfsburg in der Nachbarstadt.

Foto: Archiv

Der große Einfluss von VW-Boss Martin Winterkorn beim Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg ist bekannt, doch dass der Konzernchef sogar zwei Spieler der Grün-Weißen dem Lokalrivalen Eintracht Braunschweig anbot, überrascht – auch die Verantwortlichen der „Wölfe“.

„Davon hat er uns noch gar nichts gesagt“, reagiert VfL-Geschäftsführer Wolfgang Hotze leicht amüsiert auf das Thema. Allerdings schließt er auf Nachfrage nicht aus, dass Winterkorn der Eintracht eine gewisse Hilfsbereitschaft in Aussicht gestellt habe. Winterkorn hatte zuvor gegenüber unserer Zeitung gesagt: „Ich habe der Eintracht zwei unserer Spieler angeboten. Braunschweig hat abgelehnt.“

Um welche beiden Spieler es sich dabei im vergangenen Sommer handelte, wollte Winterkorn nicht verraten. Auch beim VfL hält man sich bedeckt. Manager Klaus Allofs gibt aber zu, dass es durchaus Gespräche mit den Braunschweigern gab. „Wir haben mit der Eintracht keine Berührungsängste, daher sind Wechsel zwischen unseren Vereinen kein Tabuthema. Das wurde aber bisher noch nicht konkret“, wiegelt er ab. Letztlich konnte auch Winterkorns Initiative keinen Transfer herbeiführen.

Kommentar-Profil anlegen
*Pflichtfelder
Leserkommentare (163)