Kjaer-Berater: Simon steht beim VfL nicht zum Verkauf

Wolfsburg  Mikkel Beck geht davon aus, dass der dänische Innenverteidiger in Wolfsburg bleibt.

Der Vertrag von Simon Kjaer beim VfL endet 2014, doch Gerüchte um einen vorzeitigen Abschied halten sich hartnäckig.

Der Vertrag von Simon Kjaer beim VfL endet 2014, doch Gerüchte um einen vorzeitigen Abschied halten sich hartnäckig.

Foto: Wappler/rs24

Nachdem wegen Aussagen von VfL-Manager Klaus Allofs im Kicker zuletzt spekuliert worden war, dass Simon Kjaer den Wolfsburger Fußball-Bundesligisten noch im Sommer verlassen könnte, stellt dessen Berater nun klar, dass von einem Abschied derzeit keine Rede sein kann.

„Ich hatte ein kurzes Telefonat mit dem VfL. Klaus Allofs hat mir dabei klar gesagt, dass Simon nicht zum Verkauf steht“, sagt Mikkel Beck auf Nachfrage unserer Zeitung. Daran ändere auch die Tatsache nichts, dass der Vertrag des Dänen 2014 endet, Kjaer dann ablösefrei die Wolfsburger verlassen könnte. „Allofs plant mit Simon für die neue Saison.“

Allerdings dürfte das nur für den aktuellen Zeitpunkt gelten. Denn nach wie vor arbeitet der VfL an der Verpflichtung von Wunschspieler Timm Klose vom 1. FC Nürnberg. Kommt der 25-Jährige nach Wolfsburg, wäre er in der Stammelf wohl gesetzt. Kjaer, der zuletzt Naldo und Robin Knoche den Vortritt lassen musste, würde in der Innenverteidiger-Hierarchie auf Rang 4 rutschen.

Ein Zustand, der dem ehrgeizigen Kjaer nicht gefallen kann. Das weiß auch Klaus Allofs, der wohl auch deshalb einen Abgang des 24-Jährigen nicht gänzlich ausschließt. „Simon hat nicht die große Zufriedenheit darüber gezeigt, dass er nicht spielt. Das kann zu einer Veränderung führen“, so der Manager im Kicker.

Offiziell gibt sich die Kjaer-Seite kämpferisch, will sich auch von einer bevorstehenden Verpflichtung von Klose nicht abschrecken lassen. „Simon hat keine Angst vor Konkurrenz“, sagt Beck. „Er wird sich jeden Tag im Training anbieten und ich gehe davon aus, dass er spielt.“

Kommt es jedoch anders, soll es bereits einige Interessenten für den Dänen geben. Neben Liverpool, dem AS Rom und Newcastle United soll laut Sky Sports auch Chelsea dazugehören. Beck sagt zwar: „Momentan sind wir nicht in konkreten Gesprächen.“ Doch das könnte sich bald ändern...

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