Allofs bestätigt Interesse an Eintracht-Kapitän Schwegler

Frankfurt  Der VfL muss sich im Ringen um den defensiven Mittelfeldspieler mit starker Konkurrenz auseinandersetzen.

Der VfL Wolfsburg bastelt weiter fleißig am Kader für die neue Saison. Mittelfeldspieler Pirmin Schwegler von Samstags-Konkurrent Eintracht Frankfurt ist einer der Kandidaten des Fußball-Bundesligist. Eine Einigung steht allerdings noch aus – und ist alles andere als sicher.

Schwegler gilt als Wunschkandidat von Manager Klaus Allofs und Trainer Dieter Hecking für das defensive Mittelfeld. „Man hat heute gesehen, dass wir eine gute Mannschaft haben, die sich richtig weiterentwickelt hat“, sagte Allofs nach dem 2:2 in Frankfurt. „Dennoch schauen wir ganz genau hin, auf welchen Positionen wir noch etwas machen müssen. Das müssen dann aber auch bessere Spieler sein. Da ist Pirmin Schwegler ein Kandidat. Aber wir sind dort in Konkurrenz zu Mannschaften, die international vertreten sind und auch der eigene Klub spielt europäisch.

Schwegler steht noch bis 2015 bei Eintracht Frankfurt unter Vertrag, darf die Hessen allerdings dank einer Ausstiegsklausel verlassen. Geht ein Wechsel bis zum 30. Juni über die Bühne, werden dem Vernehmen nach rund drei Millionen Euro Ablöse für den 26-jährigen Schweizer fällig. Erfolgt ein Transfer danach bis zum Ende der Transferperiode am 31. August, müssten vier Millionen Euro gezahlt werden.

Eine Summe, die für den VfL kein Problem darstellt, doch die Wolfsburger sind im Werben um den Frankfurter Kapitän nicht alleine. So sollen Schalke 04 und einige europäische Top-Klubs den Nationalspieler auf dem Zettel haben, und auch Frankfurt hat durch den Einzug in den Europapokal wieder gute Karten, wie Frankfurt-Boss Heribert Bruchhagen hofft. „Wir haben großes Interesse daran, dass Pirmin bei uns bleibt“, sagte er.

VfL-Trainer Hecking äußert sich auch angesichts der Konkurrenz zurückhaltend. „Pirmin Schwegler hat uns gesagt, dass ein Wechsel kein Thema gewesen wäre, wenn Eintracht Frankfurt die Champions League erreicht hätte. Jetzt haben sie die Europaliga geschafft und man muss sehen, ob er sich einer neuen Herausforderung stellen will und inwieweit dass auch der VfL Wolfsburg sein könnte. Da sind wir noch nicht in der Endphase der Gespräche sondern erst am Beginn“, sagte Hecking.

Schwegler will nun in Ruhe über seine Entscheidung nachdenken. „Ich bin froh, dass Urlaub ist. Da ist genügend Zeit, eine Entscheidung zu treffen“, sagte er. tg

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