U23 fehlen drei Schritte für die Relegation

Wolfsburg.   Regionalliga-Spitzenreiter VfL Wolfsburg II empfängt am Freitagabend die Kiezkicker des FC St. Pauli II.

Geht es nach VfL-Trainer Rüdiger Ziehl, dann sind die Erfolgsrezepte für Muram Saglam (links) und die U23 des VfL am Freitagabend gegen den FC St. Pauli II Konzentration und Kreativität.

Geht es nach VfL-Trainer Rüdiger Ziehl, dann sind die Erfolgsrezepte für Muram Saglam (links) und die U23 des VfL am Freitagabend gegen den FC St. Pauli II Konzentration und Kreativität.

Foto: Sebastian Priebe / regios24

Drei von vier Aufgaben müssen die U23-Fußballer des VfL Wolfsburg noch meistern. Mit drei Punkten Vorsprung auf Verfolger VfB Lübeck startet der VfL II am Freitagabend (19 Uhr) in die letzten heißen Wochen der Regionalliga-Saison. Zu Gast im AOK-Stadion ist der FC St. Pauli II.

Somit eröffnen die Wolfsburger den 31. Spieltag und müssen im Meisterschaftsrennen vorlegen, um den Lübeckern, deren Heimspiel gegen Drochtersen/Assel 30 Minuten später beginnt, nicht die Chance zu geben, nach Punkten zum VfL aufzuschließen. Bei noch zwölf zu vergebenen Punkten und einem deutlich besseren Torverhältnis müssen die „Jung-Wölfe“ mindestens drei Spiele gewinnen, um den ersten Platz und die Teilnahme an der Aufstiegsrelegation zu sichern.

VfL-Trainer Rüdiger Ziehl zeigt sich kämpferisch: „Wir wollen die letzten Begegnungen alle für uns entscheiden.“ Der erste Schritt im Liga-Endspurt soll dabei gegen die Zweitvertretung des Kiez-Clubs getan werden. Dazu benötigt es eine ähnlich konzentrierte Leistung, wie zuletzt beim Derbyerfolg gegen Stadtrivale Lupo. Wie es gegen die Kiezkicker gehen kann, zeigte Ziehls Mannschaft bereits in der Hinrunde. Damals gewann der VfL auswärts mit 3:1.

„Ich erwarte einen mutigen Auftritt mit frischem Selbstvertrauen aus dem 5:0-Erfolg bei Lupo Martini. Wir müssen überzeugend in den Aktionen agieren, mit vielen Ideen und Kreativität nach vorne. Und auch in den Situationen gegen den Ball müssen wir konsequent sein und zeigen, dass wir der Spitzenreiter sind“, so Ziehl.

Beim Vergleich des Restprogramms der Aufstiegsaspiranten VfL II und VfB Lübeck fallen die scheinbar leichteren Gegner der Wolfsburger auf. Während die Grün-Weißen auf Teams aus dem unteren Tabellenmittelfeld wie Rehden und Egestorf-Langreder treffen, warten auf Lübeck mit den drittplatzierten Bremern und dem Tabellenvierten Drochtersen/Assel noch harte Prüfungen. Wolfsburg Trainer sieht darin allerdings keinen Vorteil. „Wir spielen zum Teil gegen Mannschaften, die noch nicht gesichert sind. Die werden alles in die Waagschale werfen, um etwas Zählbares mitzunehmen“, ahnt Ziehl.

Einfach wird auch die Begegnung gegen Pauli nicht. Die Hamburger reisen nach zuletzt sechs Punkten aus zwei Spielen mit Selbstvertrauen an. „Sie verfügen über eine junge und spielstarke Mannschaft, die das Umschaltspiel sehr gut beherrscht. Sie haben schnelle Akteure in ihren Reihen, da müssen wir aufpassen“, warnt Ziehl. Vorteil VfL: Einige Spieler der Braun-Weißen sind gesperrt. Zuletzt wurden mehrere Akteure zu den Profis berufen und können somit nicht auflaufen. Auch der VfL hat einen Ausfall zu verkraften. Mittelfeld-Routinier Michele Rizzi fehlt verletzt.

VfL Wolfsburg II – St. Pauli II

Freitag, 19 Uhr

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