SSV setzt auf Rückkehrer und defensive Stabilität

Vorsfelde.   Die zuletzt sportlich gebeutelte Fußball-Landesligist SSV Vorsfelde will im Heimspiel gegen Lehndorf die Trendwende einleiten.

Kapitän Michel Haberecht (rechts) will mit seinem SSV aus der sportliche Talsohle treten. Die Vorsfelder empfangen am Sonntag den Lehndorfer TSV.

Kapitän Michel Haberecht (rechts) will mit seinem SSV aus der sportliche Talsohle treten. Die Vorsfelder empfangen am Sonntag den Lehndorfer TSV.

Foto: Anja Weber / regios24

Fast zwei Wochen sind seit der 3:5-Derbyniederlage gegen Reislingen vergangen. Für die Fußballer des SSV Vorsfelde geht am Sonntag (16.30 Uhr) der Landesliga-Alltag weiter. Die Eberstädter empfangen den Lehndorfer TSV.

Um die alles andere als gut laufende Rückrunde aufzuwerten, soll jetzt die Kehrtwende her. „Zuletzt hatte das viel mit dem Kopf zu tun“, erklärt SSV-Trainer André Bischoff die Formschwäche seiner Mannschaft. Die geistige Frische, die seinem Team ohne Frage ein wenig abhanden gekommen ist, ist am spielfreien Wochenende womöglich zurückgekehrt. „Ich glaube für uns alle war es gut, mal wieder ein paar Tage frei zu haben“, sagt Bischoff.

Um die Kehrtwende zu schaffen, könnten die Lehndorfer genau der richtige Gegner sein. Auch sie durchleben aktuell eine schwierige Phase. Mit nur einem Punkt aus den letzten fünf Spielen zeigt auch der TSV ein anderes Gesicht als noch in der Hinrunde. Das Hinspiel gewann Lehndorf – damals überraschend – mit 4:1 gegen Vorsfelde.

Damit der SSV solch ein Ergebnis diesmal vermeiden kann, muss vor allem wieder die Arbeit gegen den Ball stimmen. „Bei uns muss unbedingt wieder die Stabilität in der Defensive rein. Wir haben in der Hinrunde gezeigt, dass wir eine stabile Abwehr haben. Da müssen wir wieder hin“, sagt Bischoff.

Der noch so starken Form aus der Hinrunde hinkt Bischoffs Team aktuell jedoch meilenweit hinterher. „Einen Rückstand aufholen zu müssen, wie es in der Rückrunde oft der Fall ist, funktioniert eben auch nicht immer“, so der SSV-Trainer. Ein Paradebeispiel bot die Derbyniederlage. Trotz der drei selbst erzielten Tore gingen die Eberstädter als Verlierer vom Platz.

Hoffnung gibt die sich bessernde personelle Situation. Wochenlang hatte Bischoff mit zahlreichen Ausfällen zu kämpfen. Nun gibt es einige Rückkehrer. Melvin Kick, Dennis Pollak und Jan Broistedt trainierten unter der Woche wieder mit der Mannschaft. Auch die zuletzt gesperrten Fabio Lieto und Abdelhakim Jedli stehen wieder zur Verfügung. „Ich glaube, dass die schlimmste Zeit mit Verletzungen so langsam überschritten ist“, sagt Bischoff. Ob es dem SSV Vorsfelde mit den zurückkehrenden Kräften allerdings gelingt, in die Spur zu finden, wird sich zeigen.

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