VfL-Torwart Pervan blickt optimistisch nach Hoffenheim

Wolfsburgs Fußball-Bundesligist gastiert am Sonntag zum direkten Duell um die Europapokal-Plätze in Hoffenheim.

WOLFSBURG, GERMANY - APRIL 22: Goalkeeper, Pavao Pervan of VfL Wolfsburg in action during the Bundesliga match between VfL Wolfsburg and Eintracht Frankfurt at Volkswagen Arena on April 22, 2019 in Wolfsburg, Germany. (Photo by Martin Rose/Bongarts/Getty Images)

WOLFSBURG, GERMANY - APRIL 22: Goalkeeper, Pavao Pervan of VfL Wolfsburg in action during the Bundesliga match between VfL Wolfsburg and Eintracht Frankfurt at Volkswagen Arena on April 22, 2019 in Wolfsburg, Germany. (Photo by Martin Rose/Bongarts/Getty Images)

Foto: Martin Rose / Bongarts/Getty Images

Wolfsburg. Vier Spieltage vor Saisonende in der Fußball-Bundesliga befindet sich der VfL Wolfsburg als Tabellenneunter im Hintertreffen im Rennen um die Europapokal-Plätze. Vor dem Auswärtsspiel am Sonntag (15.30 Uhr) bei der TSG 1899 Hoffenheim spricht Torwart Pavao Pervan über die Ausgangslage der „Wölfe“.

Herr Pervan, hat der späte Ausgleich beim 1:1 gegen Frankfurt Schwung für die Trainingswoche gegeben, oder hing dem Team die verpasste Siegchance noch nach?

Pervan: Auf dem Platz überwog die Freude über den Ausgleich. Hinterher beim Blick auf die Tabelle waren wir doch etwas traurig. Aber nun sind wir voller Vorfreude auf Hoffenheim. Das Spiel gegen Frankfurt hat gezeigt, wozu wir in der Lage sind.

Hoffenheim steht als Sechster dort, wo der VfL hin möchte. Wie sehen Sie die Ausgangslage?

Pervan: Es wird ganz wichtig sein, dass wir punkten. Es gibt keine Garantie, dass wir aus den drei danach noch folgenden Spielen fix mit neun Punkten rechnen können. Ich mache mir Hoffnung auf einen Sieg über die TSG. Ob wir vielleicht auch mit einem Punkt zufrieden sein müssen, muss der Spielverlauf zeigen. Anders als sonst werden wir jedenfalls nicht auftreten. Unsere Spielweise hat oft genug gezeigt, dass wir etwas erreichen können.

Nach der verkündeten Verpflichtung Ihres früheren Linzer Trainers Oliver Glasner als neuen VfL-Coach für die nächste Saison sind Sie ein viel gefragter Interviewpartner. Nervt Sie das?

Pervan: Nein, nicht meinetwegen. Aber aus Respekt meinem aktuellen Trainer Bruno Labbadia gegenüber schon. Ich möchte mich damit nicht in den nächsten Wochen beschäftigen. Ich denke aber, dass es nach der Verkündung nun für die meisten Leute Ruhe bringt. Jetzt ist es schließlich raus, und jeder weiß, was künftig ansteht.

Sie bekommen einen wohl bekannten Trainer. Angesichts der Tatsache, dass der derzeit verletzte Koen Casteels seine Zukunft offengelassen hat, bietet sich Ihnen nun die Chance, in den Spielen auf sich aufmerksam zu machen mit Blick auf die neue Saison.

Pervan: Ich möchte jedes Mal Werbung für mich machen, wenn ich spielen kann. Aber ich schaue nicht so weit voraus, sondern bin damit beschäftigt, das Maximum in dieser Saison für uns herauszuholen. Ich konzentriere mich auf das, was ich beeinflussen kann.

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