Labbadias Geschichte mit Neapel

Wolfsburg.  Der Trainer des VfL Wolfsburg freut sich besonders auf den Testhit am Samstagabend. Fast wäre es mal zum SSC gewechselt.

Freut sich besonders auf den SSC Neapel: VfL-Trainer Bruno Labbadia.

Freut sich besonders auf den SSC Neapel: VfL-Trainer Bruno Labbadia.

Foto: Darius Simka / regios24 Foto- und Presseagentur GmbH

Für Bruno Labbadia ist das Testspiel am Samstagabend (19.30 Uhr) gegen den SSC Neapel auch ein besonderes. Der Trainer des VfL Wolfsburg hat Verbindungen zu dem Klub aus Süditalien.

Zum einen weil die familiären Wurzeln in dem Land liegen. Die Eltern Labbadias waren in den 50er Jahren aus Lenola nach Deutschland ausgewandert und hatten sich in Schneppenhausen bei Darmstadt niedergelassen, wo der heute 52-Jährige am 8. Februar 1966 zur Welt kam. Von Lenola aus sind es ungefähr 120 Kilometer nach Neapel, ebenso viele nach Rom in die Hauptstadt. Zum anderen hätte Labbadia in seiner aktiven Profizeit auch zum SSC wechseln können. „Es gab mal Kontakte zu mehreren italienischen Vereinen. Aber damals war es nicht so einfach, nach Italien zu gehen. Außerdem war es der falsche Zeitpunkt“, erklärt der VfL-Trainer.

Und er erinnert sich noch lebhaft an ein Testspiel gegen die Neapolitaner. Das stieg 1987, Labbadia war gerade vom SV Darmstadt zum gastgebenden Hamburger SV gewechselt. Der SSC wiederum war zum ersten Mal in seiner Vereinshistorie Meister geworden in Italien. Unumstrittener Star der Truppe war der Argentinier Diego Maradona, der in Neapel Kultstatus erlangte. „Es waren aber auch andere gute Spieler dabei. Das war schon ein besonderes Spiel“, erinnert sich der VfL-Coach noch gern an diesen Tag zurück – und am Samstagabend gibt’s das Wiedersehen.

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