Offleben siegt daheim und feiert Kabinen-Party

Helmstedt.  Im Keller der 1. Fußball-Kreisklasse gelang der SG Offleben/Büddenstedt ein wichtiger Sieg. Spitzenreiter Esbeck lässt derweil nicht anbrennen.

Marcel Hochgräfe (Mitte) und der SV Esbeck ließen bei der TB Wendhausen (re. Pascal Pudwill) nichts anbrennen. 

Marcel Hochgräfe (Mitte) und der SV Esbeck ließen bei der TB Wendhausen (re. Pascal Pudwill) nichts anbrennen. 

Foto: Darius Simka / regios24

Durchatmen bei der SG Offleben/Büddenstedt: Nach fünf Niederlagen in Folge gelang der SG im Kellerduell der 1. Fußball-Kreisklasse gegen Lauingens Reserve der erste Saisonsieg. Spitzenreiter SV Esbeck ließ beim 4:1 in Wendhausen nichts anbrennen und ist gerüstet für das Gipfeltreffen am kommenden Samstag. Dann gastiert der neue Liga-Zweite TVB Schöningen, der Meinkot mit 6:3 besiegte, beim Nachbarn in Esbeck.

SG Offleben/Büddenstedt – SV Lauingen/Bornum II 1:0 (1:0). Tor: 1:0 Eigentor Heinert (11.).

Fußball-Ästheten kamen bei dieser Partie zu kurz. Das sei zu erwarten gewesen, sagte SG-Trainer Oliver Reinhardt. „Der Letzte traf auf den Drittletzten. Den Spielern beider Mannschaften stand die Angst in den Augen.“ Jeder Patzer, jedes Missgeschick hätte ärgerliche Folgen haben können. Und so kam es schließlich auch: Lauingens Alexander Heinert traf bereits nach elf Minuten ins eigene Netz. „Wir hatten zwar Glück mit dem Eigentor, ein glücklicher Sieg war es für uns aber nicht“, betonte Reinhardt. Seine Mannschaft habe kämpferisch alles in die Waagschale geworfen. „Die Erleichterung ist riesig, die Partystimmung nach dem Spiel in der Kabine war top.“

TB Wendhausen – SV Esbeck 1:4 (0:2). Tore: 0:1 Peggau (2./FE), 0:2 Gomille (7.), 0:3, 0:4 Fiesel (23., 72.), 1:4 Fischer (80.).

Der Tabellenführer profitierte früh von Schnitzern der TB-Defensive und schoss sich bis zur 23. Minute eine komfortable 3:0-Führung heraus. „Die Esbecker haben es sehr schlau gemacht“, sagte Wendhausens Trainer Steffen Winter. „Sie haben die Bälle immer wieder schnell auf ihre schnellen Spitzen gepasst.“ Erst nach dem Seitentausch gelang es den Platzherren, das Geschehen ausgeglichen zu gestalten. „In der zweiten Halbzeit waren wir sogar spielbestimmend“, erzählte Winter. Mehr als eine kosmetische Korrektur der Niederlage gelang der Winter-Elf aber nicht mehr.

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