Die Chancen für Isenbüttel stehen schlecht – wieder mal

Isenbüttel.  Fußball-Landesliga: Nach klaren Niederlagen gegen Kästorf und Vorsfelde trifft der MTV mit Vahdet Braunschweig auf das dritte Topteam in Folge.

Das letzte Duell in Isenbüttel gewann der TSC Vahdet (in Grün) klar mit 3:0 – und am vergangenen Wochenende verletzte sich auch noch MTV-Torjäger Petrus Amin (re.). Die Ausgangslage spricht wahrlich nicht für die Hehlenrieder.

Das letzte Duell in Isenbüttel gewann der TSC Vahdet (in Grün) klar mit 3:0 – und am vergangenen Wochenende verletzte sich auch noch MTV-Torjäger Petrus Amin (re.). Die Ausgangslage spricht wahrlich nicht für die Hehlenrieder.

Foto: Felix Weitner / regios24

Die Befürchtung, dass der Saisonstart eher unschön verlaufen könnte, war schon nach dem ersten Blick auf den Spielplan da. Und bislang ist sie für den MTV Isenbüttel in der Fußball-Landesliga auch genau so eingetroffen. Gegen den TSC Vahdet Braunschweig – das dritte Topteam in Serie – unternehmen die Hehlenrieder am Sonntag (15 Uhr) im Relog-Stadion den nächsten Anlauf, den gegen sie sprechenden Wahrscheinlichkeiten ein Schnippchen zu schlagen.

1:5 gegen den SSV Kästorf, 0:5 beim SSV Vorsfelde – bislang mussten die Isenbütteler Nehmerqualitäten beweisen. „Gegen Kästorf hatten wir uns mehr ausgerechnet, das Spiel hat uns auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt“, meint MTV-Trainer Rouven Lütke. Vorsfelde sei in der Liga ohnehin „das Ende der Fahnenstange, eine absolute Spitzenmannschaft“.

Doch das Brutale sei eben, dass es neben den Eberstädtern noch eine Riege von Topteams gebe, zu denen Lütke die FSV Schöningen, Kästorf und vor allem auch den TSC Vahdet Braunschweig zählt. „Man muss kein Mathe-Genie sein, um zu bestimmen, wie hoch unsere Chancen stehen. Es wäre vermessen, da etwas Zählbares einzuplanen.“

Nichtsdestotrotz werde seine Mannschaft alles versuchen, um die Minimalchance doch zu nutzen. „Wenn der Spielverlauf zu unseren Gunsten ist, wenn Vahdet einen schlechten Tag erwischt und wenn dann noch zwei, drei weitere Sachen eintreffen, dann können wir auch etwas holen“, gibt sich Lütke kämpferisch, bleibt aber auch realistisch: „Das sind schon sehr viele ,Wenns’, die eintreten müssen.“

Die Serie an Top-Gegnern habe auch etwas Gutes: „In solchen Spielen bekommt man immer auch etwas aufgezeigt, das man verbessern, an dem man arbeiten kann“, meint der MTV-Trainer. Gleichzeitig sei die mentale Belastung in dieser Phase aber auch hoch: „Es gibt Spielertypen, bei denen dann der Kopf runtergeht, da ist dann gleich alles schlecht“, so Lütke. Umso wichtiger wäre es also, jetzt mal den Wahrscheinlichkeiten ein Schnippchen zu schlagen...

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