Überflüssige und ärgerliche Fehler kosten wertvolle Punkte

Gifhorn.  Volleyball-Verbandsliga: Gifhornerinnen unterliegen zweimal zu Hause.

Das war nichts: Ines Rohlfs und die MTV-Volleyballerinnen mussten sich zu Hause zweimal geschlagen geben.

Das war nichts: Ines Rohlfs und die MTV-Volleyballerinnen mussten sich zu Hause zweimal geschlagen geben.

Foto: Sebastian Priebe / regios24

Enttäuschender Spieltag für die Volleyballerinnen des MTV Gifhorn: Zum ersten Mal in dieser Saison blieb der Verbandsligist vor heimischem Publikum ohne Sieg – und verschlechterte dadurch seine Ausgangslage beim Kampf um den Klassenerhalt.

MTV Gifhorn – SF Aligse II 2:3 (25:11, 23:25, 23:25, 25:14, 6:15). Bei einem Erfolg hätten die Mühlenstädterinnen mindestens einen Sechs-Zähler-Vorsprung zwischen sich und die SF Aligse II gelegt, so aber verbesserten sich die Gäste vom letzten auf den achten Rang. „Dieses Spiel hätten wir auf keinen Fall verlieren dürfen“, sagte ein sichtlich gefrusteter MTV-Trainer Werner Metz. Was ihn so sprachlos machte, war die Tatsache, dass sein Team – wieder mit Zuspielerin Cristina Frölich, dafür aber ohne Annett Beuke (Erkältung) – die Sätze 1 und 4 konzentriert und souverän herunterspielte und im Aufschlag genügend Druck entwickelte, kurz gesagt: Gifhorn hatte die Sportfreunde komplett im Griff.

In den drei anderen Durchgängen „haben wir aber überflüssige und ärgerliche Fehler eingebaut“, monierte der MTV-Coach. „Der Leistungsunterschied zwischen den einzelnen Sätzen war einfach zu groß. Das zeigt, dass wir keine Kontinuität reinkriegen.“

MTV Gifhorn – PSV Hannover 1:3 (25:18, 12:25, 23:25, 23:25). Selbst gegen den neuen Tabellenführer PSV Hannover hätten die Schwarz-Gelben nicht als Verliererinnen vom Feld gehen müssen, „da wir mehr als nur mitgehalten haben und das Spiel auch mit 3:1 hätten gewinnen können“, fand Metz. Wie schon in der ersten Partie gelang es den Gastgeberinnen nach gewonnenem ersten Satz nicht, entscheidend nachzulegen. Dabei lagen sie in den Spielabschnitten 3 (23:21) und 4 (16:12, 19:16) jeweils aussichtsreich in Führung.

Besonders unglücklich: Die MTV-Frauen verloren insgesamt vier Sätze an diesem Spieltag knapp mit 23:25, „weil wir in den entscheidenden Momenten leichtfertig Punkte haben liegen lassen“, haderte Metz. „Das ist schwer zu erklären, was da eigentlich passiert ist, da es nicht an der Stärke des Gegners, sondern nur an uns selbst lag.“

MTV Gifhorn: Rohlfs, Witt, Schmidt, Gose, Thies, Pröve, Diederich, Frölich, Vergé, Gawlak, Buchmann, Biermann.

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