Basketball-Kommentar: Geschäftsführer Braun als ideale Lösung

Braunschweig.  Der neue alte Geschäftsführer und Sportdirektor der Braunschweiger Basketballer ist Fachmann und Integrationsfigur.

Oliver Braun ist zurück bei Braunschweigs Basketballern ­als Geschäftsführer und Sportchef - eine sehr gute Wahl des neuen Alleingesellschafters Dennis Schröder.

Oliver Braun ist zurück bei Braunschweigs Basketballern ­als Geschäftsführer und Sportchef - eine sehr gute Wahl des neuen Alleingesellschafters Dennis Schröder.

Foto: oh

Ein Ehemaliger als Hoffnungsträger? Bei Braunschweigs Basketballern dürfte Oliver Braun dies in der Tat sein. Alleingesellschafter Dennis Schröder hat bei seiner ersten Personalentscheidung eine sehr gute Wahl getroffen. Die Neu-Verpflichtung des Ex-Geschäftsführers hat nichts von Rückwärtsgewandtheit oder Einfallslosigkeit, Braun ist vielmehr die ideale Lösung für die anstehende Mammutaufgabe.

Neuanfang ist durch Streitigkeiten belastet

Denn die besteht nicht nur in der Ungewissheit durch die Corona-Krise. Der Neuanfang ist auch belastet durch die Vorgeschichte mit dem monatelangen Streit zwischen Schröder und seinen Vertrauten auf der einen und Geschäftsführer Sebastian Schmidt sowie einigen Aufsichtsräten auf der anderen Seite. Und die maßgeblichen Entscheider im Kontrollgremium sind bei den Löwen traditionell die Vertreter der Hauptsponsoren.

Um die Geldgeber aus der Region über die Saison 2020/21 hinaus auch in der neuen Konstellation bei der Stange zu halten, hat Braun bessere Voraussetzungen als ein noch so fähiger, unbelasteter Fachmann von außerhalb. Denn der Ex-Nationalspieler hat ja in seiner ersten Amtszeit bereits mit den meisten Unternehmen harmonisch und vertrauensvoll zusammengearbeitet.

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Braun ist zuzutrauen, dass er die Probleme der Löwen löst

Zudem kennt er auch die Lösungswege zu den anderen Herausforderungen: Die heute brachliegende Nachwuchsarbeit war damals unter seiner Regie in einer Kooperation mit der SG Braunschweig deutsche Spitze.

Oliver Braun ist also zuzutrauen, dass er die Probleme der Löwen löst. Weil er sie kennt und sofort durchstarten kann, weil er als Ex-Nationalspieler und Sportdirektor sportfachlich hochkompetent ist, weil er ein authentisches Gesicht für den Standort darstellt. Und weil er im Gegensatz zu seinem Vorgänger Sebastian Schmidt ein Teamplayer ist, der Macht teilt und viele andere Engagierte integrieren und mitnehmen möchte.

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