Löwen-Basketballer arbeiten am neuen Rudel

Braunschweig.  Neun neue Spieler heißt es zu integrieren in der siebenwöchigen Vorbereitungszeit auf die Bundesliga-Saison.

Der neue Braunschweiger Trainer Pete Strobl gibt während der Übungseinheit am Freitagnachmittag Anweisungen in einer Pause.

Der neue Braunschweiger Trainer Pete Strobl gibt während der Übungseinheit am Freitagnachmittag Anweisungen in einer Pause.

Foto: FOTO: / Florian Kleinschmidt/BestPixels.de

Sie haben bisher in der Queensland Basketball League in Australien gespielt, an amerikanischen Universitäten, kamen aus Belgrad an die Oker, aus Frankfurt, Crailsheim, Chemnitz oder München – seit Mittwoch heißt die Heimat auf Zeit von neun neuen Spielern Braunschweig.

Ein bunter Haufen von Basketballern ist das derzeit, geprägt von unterschiedlichsten Vorerfahrungen, aus dem der ebenfalls neue Cheftrainer Pete Strobl in sieben Wochen ein Löwenrudel schmieden muss, mit dem sich in der Bundesliga anknüpfen lässt an die rauschende Vorsaison, in der das Team bis in die Playoffs durchtankte. Eine alles andere als leichte Aufgabe. Nur ein Trio aus dem vorigen Jahr ist geblieben – was für ein personeller Umbruch.

„Ach, ich bin Vater von vier Kindern“, sagt Strobl und lächelt. Die Truppe zusammenschweißen? Keine Sorge, das klappt. „Ich verstehe die Menschen.“ Aber eine große Herausforderung sei das schon. Und er fügt nach dem Freitagnachmittag-Training in der stickigen Tunica-Halle an, in dem es intensiv, aber auch mit viel Spaß zur Sache ging: „Alle Spieler sind ehrgeizig, alle wollen hart arbeiten und etwas erreichen.“

Strobl charakterisiert seine vornehmlich sehr junge und bundesliga-unerfahrene Mannschaft so: „Sie kommen früher zum Training, als sie müssten, und bleiben dafür länger. So wie ich.“ Die Einstellung stimmt also und die körperlichen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Vorbereitungsphase auch. „Sie sind alle fit in Braunschweig angekommen.“

Wie Lukas Wank. Der A-2-Nationalspieler, der auch in der U18- und der U20-Nationalmannschaft spielte, wechselte aus Chemnitz aus der Pro A zu den Löwen. „Ich kenne ja den einen oder anderen schon, habe mit ihm zusammengespielt“, erzählt der 22-jährige Shooting Guard, der bei den Löwen einen Drei-Jahres-Vertrag unterschrieben hat. „Ich habe mir auch schon etwas von Braunschweig ansehen können, war essen mit Teamkameraden. Eine schöne Stadt“, sagt Wank, der vor allem auch mit dem Fahrrad seine neue Heimat erkunden will. Auf die siebenwöchige Vorbereitungszeit freut er sich. „Für die gute Fitness musst du als Profi im Sommer selbst sorgen.“ Hat er natürlich.

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