0:1 in Halle – Eintracht Braunschweig weiter im Abstiegskampf

Halle.  Ein Elfmeter entschied das Drittliga-Spiel des Halleschen FC gegen Eintracht. Die Braunschweiger bangen weiter um der Klassenerhalt.

Bei Eintrachts Philipp Hofmann (von links), Felix Burmeister und Kapitän Stephan Fürstner herrscht Frust nach der Niederlage in Halle.

Bei Eintrachts Philipp Hofmann (von links), Felix Burmeister und Kapitän Stephan Fürstner herrscht Frust nach der Niederlage in Halle.

Eintracht Braunschweig muss weiter um den Klassenerhalt in der 3. Fußball-Liga bangen. Beim Halleschen FC unterlag die Mannschaft von Trainer André Schubert am Samstag im Dauerregen vor 10.034 Zuschauern, davon 1300 Gästefans, mit 0:1 (0:1). Ein Elfmetertor von Baxter Bentley Bahn entschied die Partie. Es war die erst dritte Niederlage für die Braunschweiger in der Rückserie. Da mit Cottbus, Jena und Großaspach drei direkte Konkurrenten gewannen, bleiben die Blau-Gelben im Abstiegskampf. Die Heimpartie am letzten Spieltag kommenden Samstag gegen Cottbus gerät damit zum Endspiel um den Klassenerhalt. Eintracht liegt nach 37 Spielen mit 44 Punkten auf Rang 14 und hat damit zwei Punkte Vorsprung auf den Tabellensiebzehnten SG Sonnenhof Großaspach.

Eintrachts Becker verletzt sich

Trainer André Schubert schickte sein Team in Halle unverändert aufs Feld, begann mit der Formation, die auch beim 3:1-Erfolg in der Vorwoche in Aalen gestartet war. Eintracht bot in der Deckung eine Dreierkette auf, die bei Angriffen der Hallenser von Leandro Putaro und Benjamin Kessel zu einer Fünfer-Formation verändert wurde.

Doch zunächst bestimmten die Gastgeber das Geschehen. Und Eintracht musste früh einen Rückschlag verkraften. Robin Becker blieb nach acht Minuten nach einem Kopfball am Boden liegen, griff sich an den Oberschenkel und musste behandelt werden. Der Abwehrspieler versuchte, weiter zu machen, doch nach 19 Minuten war Schluss. Felix Burmeister kam für Becker.

Eintracht verteidigte konzentriert, kam aber offensiv nicht zur Geltung. Zu schnell wurden gewonnene Bälle wieder hergeschenkt. Chancen blieben auf beiden Seiten selten.

Ein Strafstoß entscheidet die Partie

So musste ein Strafstoß herhalten für den ersten Treffer. HFC-Stürmer Marvin Ajani wurde von Burmeister zu Fall gebracht und Schiedsrichter Christian Dingert entschied in der 30. Minute auf Elfmeter. Bentley Baxter Bahn verwandelte sicher zur Pausenführung. Eintrachts erste richtige Chance entsprang einer Ecke. Philipp Hofmann köpfte den Ball über das Tor.

Eintracht macht nach der Pause Druck

Nach dem Wechsel übernahm Eintracht mehr und mehr die Initiative. Putaro prüfte HFC-Torhüter Kai Eisele mit einem 16-Meter-Schuss (46). Eintracht war im Vorwärtsgang, Halle verlegte sich auf Konter. Nach einem Freistoß von Stephan Fürstner köpfte Kessel auf das Tornetz (54.). Acht Minuten später schoss Marcel Bär knapp am Tor vorbei. Dann bot sich den Gästen innerhalb eines Augenblicks zweimal die Chance zum Ausgleich. Zunächst scheiterte Bär mit einem strammen Schuss an Eisele, und auch den nachfolgenden Schuss von Hofmann parierte der Schlussmann reaktionsschnell.

Auch Joker Düker sticht nicht

Eintracht drückte auf das Tempo und die Gastgeber lauerten. Nach einem schnellen Konter vergab Toni Lindenhahn (69.) frei vor Eintracht-Torwart Jasmin Fejzic. Der eingewechselte Julius Düker hatte denn die nächste Möglichkeit, bekam aber, nachdem er an Schlussmann Eisele vorbei war, den Ball nicht unter Kontrolle. Auf der anderen Seite musste Fejzic neun Minuten vor dem Abpfiff zunächst gegen Kilian Pagliuca und im Nachschhuss gegen Braydon Marvin Manu retten.

Kommentar-Profil anlegen
*Pflichtfelder
Leserkommentare (1)