Deutsche Eishockey-Liga

Ex-Grizzly Rech wechselt zum Wolfsburger CHL-Gegner Turku

| Lesedauer: 2 Minuten
Hat einen neuen Klub gefunden: Stürmer Anthony Rech wechselt von den Grizzlys Wolfsburg nach Finnland.

Hat einen neuen Klub gefunden: Stürmer Anthony Rech wechselt von den Grizzlys Wolfsburg nach Finnland.

Foto: City-Press GmbH / Grizzlys Wolfsburg/oh

Wolfsburg.  Das gibt ein schnelles Wiedersehen: Der beim Wolfsburger Eishockey-Erstligisten ausgemusterte Franzose Anthony Rech stürmt nun in Finnland.

Hoffentlich hegt da keiner Revanchegelüste: Die Grizzlys Wolfsburg hatten Anthony Rech (29) am Ende der vergangenen Saison kein neues Vertragsangebot unterbreitet. Nach drei Jahren in der VW-Stadt musste der französische Nationalstürmer den Eishockey-Erstligisten verlassen. Nun hat er einen neuen Arbeitgeber gefunden – und kommt trotzdem zurück an alte Wirkungsstätte.

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Ausgerechnet bei TPS Turku in Finnland heuerte „Toto“ an und unterschrieb einen Ein-Jahres-Vertrag. Der finnische Vizemeister ist Gruppengegner der Grizzlys in der Champions Hockey League (CHL). In der ersten Hälfte des Oktobers gibt es das Wiedersehen. Am Mittwoch, 5. Oktober (18 Uhr), gastiert der DEL-Dritte zuerst in Turku. Exakt eine Woche später (12. Oktober, 18 Uhr) kehrt Rech zum abschließenden Gruppenspiel in die Eis-Arena zurück. Setzt sich Favorit EV Zug, Meister der Schweiz, erwartungsgemäß durch, kommt es in Wolfsburg zu einem Showdown zwischen den Grizzlys und Rechs neuem Klub um Platz 2 und den Einzug in die K.o.-Phase.

„Ich freue mich schon auf den August, auch wenn der ganze Sommer noch vor uns liegt. Es ist eine großartige Gelegenheit, TPS zu repräsentieren und vor großartigen Fans im Gatorade-Center zu spielen“, wird Rech in der Pressemitteilung seines neuen Klubs zitiert.

Rechs Grizzlys-Bilanz: 50 Tore und 61 Assists

160 DEL-Matches absolvierte Rech für die Grizzlys und verbuchte in diesen 50 Tore und 61 Assists. In der zurückliegenden Spielzeit tat sich der Außenangreifer jedoch schwer mit der aggressiven Spielweise des neuen Trainers Mike Stewart. Das geforderte frühe und harte Forechecking behagte ihm vor allem anfangs gar nicht, so dass er in wichtigen Situationen oft anderen den Vortritt lassen musste. Eigentlich ging er jedoch nicht im Bösen. Aber wer weiß, ob die Ausmusterung nicht doch Revanchegelüste in ihm geweckt hat?

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