Verdacht auf Korruption in Asyl-Behörde

Braunschweig  Eine Mitarbeiterin soll 2000 Anträge illegal gewährt haben – viele aus Niedersachsen. Sie leitete die Bamf-Außenstelle in Bremen.

Nach den Korruptionsvorwürfen gegen eine frühere Mitarbeiterin hat das Bundesinnenministerium eine rasche Kontrolle von Asyl-Entscheidungen zugesichert.

Foto: Daniel Karmann/dpa

Nach den Korruptionsvorwürfen gegen eine frühere Mitarbeiterin hat das Bundesinnenministerium eine rasche Kontrolle von Asyl-Entscheidungen zugesichert. Foto: Daniel Karmann/dpa

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) steht im Mittelpunkt eines Skandals: Ermittler gehen davon aus, dass eine leitende Mitarbeiterin der Behörde in etwa 2000 Fällen Asyl gewährt haben soll, obwohl die rechtlichen Voraussetzungen nicht gegeben waren. Es geht um die Zeit zwischen 2013 und 2017 – und vor allem um eine kurdische religiöse Minderheit aus Syrien und dem Irak: die Jesiden.Die Mitarbeiterin leitete die...

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