Guten Morgen

Nicht klopfen, nicht anrufen

Die digitale Kommunikation spart Anstehen, hilft aber längst nicht immer weiter.

Die, die heutzutage an Telefonen sitzen und Anrufe der Bürger annehmen, sollten mehr Lohn bekommen. Denn sie sind das Aushängeschild, der berühmte erste Eindruck, den man von einer Verwaltung und Kommune bekommt. Während früher in Rathäusern nur schmalste, penibel einzuhaltende, wenige Zeitfenster für Bürger vorgesehen waren, Schilder mit selbst gemachten Bürgerfernhaltebotschaften wie „Nicht selbstständig eintreten, nicht anklopfen!“ vor Büros hingen, sind die Rathäuser längst offen und auch per Telefon oder online und per Mail erreichbar. Viel geht heute über Mails, aber nicht alle sind sinnvoll. Wie bereits erwähnt bekomme ich von meinem Telefonanbieter welche mit der Info, das mein Anliegen geklärt sei, mit Anhängen, in denen steht, dass ich zur Klärung anrufen soll. Mein Reiseportal schickt mir auch Mails. Man sei sehr dran, das Geld für meine stornierten Flüge zu besorgen. Ich möge aber nichts fragen. Es hilft eh nichts! Eine erreichbare Telefonnummer oder eine Mailadresse sind nicht mehr dabei.

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