Oberger Hallenrocker machen Radtour zum Bereler Ries

Oberg.  Die Seniorengymnastikgruppe fährt 40 Kilometer und erlebt dabei auch ein wenig Geschichte.

Mittagspause.

Mittagspause.

Foto: Verein

Die Oberger Hallenrocker des TSV Fortuna, eine Seniorengymnastikgruppe von Fortuna Oberg, starteten mit zehn Personen nach längerer Pause wieder eine Radtour. Dietrich Ebeling hatte die Tour ausgearbeitet und führte als Guide die Gruppe an. Von Oberg ging es durch die Feldmark am Fischteich vorbei Richtung Groß Lafferde. Von dort führte der Weg über Feldwege und die marode Fuhsebrücke bis zum Bereler Ries, einem Waldstück in der Nähe von Berel. Im Bereler Ries kannte sich Hallenrocker Erhard Schneider gut aus und wies die Radler auf zwei alte Grenzsteine hin. Sie trugen die Initialen KH für Königreich Hannover und HB für Herzogtum Braunschweig. Die Grenzsteine stammen aus der Zeit um 1815 nach der Neuordnung durch den Wiener Kongress (1814/1815), heißt es in der Mitteilung des Vereins.

Im Bereler Ries wurde eine Mittagspause eingelegt. Präsident Jürgen Schierding und seine Frau Jutta hatten für Brötchen und Kaltgetränke gesorgt. Nach der Mittagspause wurde der höchste Berg im Kreis Peine, der Ballen-Berg, mit seinen 127 Höhenmetern erklommen. Seit Barbecke zum Kreis Peine gehört, (1. Juli 1972) ist der Lahberg nicht mehr der höchste Punkt.

Durch das Gebiet der vereinigten Kreidewerke Dammann führte der Weg weiter nach Broistedt. Über Lengede und Klein Lafferde wurde zum Schluss nach 40 Kilometern Einkehrschwung ins Oberger Sportheim genommen.

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