Gaststätte Peters – einst in Peine ein beliebter Treffpunkt

Peine.  Uwe Neubauer erinnert sich an dieses Gasthaus am Rosenhagen, das später in griechische Hände gekommen und heute längst Geschichte ist.

Blick in den Rosenhagen in Peine. 

Blick in den Rosenhagen in Peine. 

Foto: Archiv

Über die Kultgaststätte Peters am Rosenhagen in Peine berichtet Uwe Neubauer in seiner neuen Folge der „Peiner Eule“:

Die Peiner Eule saß bei Eis und Schnee und Straßenglätte auf dem Rosenhagen in der Gaststätte von Kurt Peters ganz gemütlich, es war Winter 1970. Das Gasthaus war stets gut besucht und wurd’ zum Essen oft gut gebucht. Peters war damals in Stadt und Land für seine „halben Hähnchen“ sehr bekannt. Für diesen Gastwirt jahrelang gedient und die Gäste freundlich bedient haben die Urgesteine aus dem Service-Lager, Erika Mummenthau und Marianne Schrader. Beiden Damen damals „über Nacht“ sich in dem Metier einen guten Namen wohl gemacht.

Zum Geschehen: Kurt Peters sitzt schon eine ganze Weile hinter der Theke mit der Peiner Eule. Er freut sich, und er schaut verschmitzt, wer alles so in seinem Gasthaus sitzt. Da sitzen doch die „Peiner Feuerwehr-Götter“ Achim, Klaus und Heinrich Spötter. Die Rosenhagenbäcker Balke und Nienstedt, auch „Adi“ Schulz, die Schlachter Fornefett, Bernhard und Franke sowie der Landwirt Louis Franke. Herr Kählin, Händler für Milch, Wurst und Käse, und der „Eisbaron" von Peine, Lulu Beese. Die Friseure Jakobs und Böker – ganz vertieft in ihre Ladenschmöker. Von der Peiner Freischießen-Korporation sitzt der eine und andere Bürgersohn – Kurt Hansen, Hermann Rademann, Reimund Höver und Klaus Schaefer. Walter Beyer und der Landwirt Albert Küster, Munzel aus den Kammerwiesen – er gehörte auch zu diesen.

Aus der Peiner Gastronomie nicht wegzudenken aus der „Szenerie“, sitzt „Bübchen“ aus der Piese, der Milchbar, mit „Adolf, der mit dem Zopf in seinem Haar“ vom alten Peiner „Weißen Schwan“ mit „Tante Edith“ aus der Hagenschänke dort zusamm’.

Die Peiner Eule fand das toll, die Gastwirtschaft war einfach voll. Das Gasthaus Peters war noch jahrelang für „gute Küche“ stadtbekannt. Als die „Peters-Ära“ ging zu Ende, kam das Haus in „Griechenhände“: Erst Telis, Kosta – dann Taki, sein Sohn, waren im Gasthaus Gastronom. Alles diese gibt’s nicht mehr, einfach und das sehr.“

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