Thomas Renz verlässt Peiner Kulturring in Richtung Berlin

Peine.  Der Geschäftsführer und Theaterleiter des Kulturrings wird im nächsten Jahr als Kulturwissenschaftler für eine Stiftung in Berlin arbeiten.

Dr. Thomas Renz verlässt im nächsten Jahr den Peiner Kulturring.

Dr. Thomas Renz verlässt im nächsten Jahr den Peiner Kulturring.

Foto: Archiv

Ein Paukenschlag zum Jahresende: Der Geschäftsführer und Theaterleiter des Peiner Kulturrings, Dr. Thomas Renz, verlässt im Frühjahr des nächsten Jahres dieses städtische Unternehmen. „Auf eigenen Wunsch und aus persönlichen Gründen“, wie Renz am Freitag versichert.

Der Grund für den überraschenden Wechsel: Renz (40) wird nach eigenen Worten als Kulturwissenschaftler für eine Stiftung in Berlin tätig – dazu erklärt er: „Ich freue mich auf die Möglichkeit, an meine bisherigen wissenschaftlichen Tätigkeiten wieder anknüpfen zu können.“ Im August 2017 ist Renz Geschäftsführer und Theaterleiter des Peiner Kulturrings geworden – als Nachfolger von Christian Hoffmann, der in diesen Positionen 29 Jahre den Kulturring geprägt hat und mit 65 Jahren im Juli 2017 in den Ruhestand gegangen ist.

„Wir danken Thomas Renz für seine kompetente und verlässliche Tätigkeit beim Kulturring“, lobt Heinz Möller, Vorstandsvorsitzender des Kulturrings: „Die Gäste haben sein Programm geschätzt, und seine abendlichen Ansprachen wurden sein Markenzeichen im Theater.“ Renz, der aus der Nähe von Stuttgart stammt und vor seiner Peiner Station als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Hildesheim (Schwerpunkte Kulturmanagement, Marktforschung und Besucherforschung) gearbeitet hat, bedankt sich bei dem „großartigen Team des Peiner Kulturrings für die tolle Zusammenarbeit“. Zu vielen Gästen in Peine habe er ein persönliches Verhältnis aufgebaut; die Rückmeldungen zum Theaterprogramm hätten ihn immer sehr gefreut. Renz weiter: „Auch bedauere ich, dass ich die nächste Saison 2020/2021 nicht mehr selbst mitfeiern kann. Da gibt es in den Peiner Festsälen ein Wiedersehen mit alten Bekannten wie Hugo Egon Balder und der Familie Malente.“

Der Vorstand des Kulturrings arbeitet bereits an einer Nachfolgeregelung für die Geschäftsführung.

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