Pandemie

Corona: Alle wichtigen Zahlen des RKI im Überblick

Lesedauer: 4 Minuten
Corona-Infektion trotz Impfung: Diese Personen sind betroffen

Corona-Infektion trotz Impfung: Diese Personen sind betroffen

Die Impfkampagne zur Eindämmung der Corona-Pandemie läuft auf Hochtouren. Jedoch haben einige Menschen trotz Impfung keinen vollen Impfschutz. Mehr dazu im Video.

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Berlin.  Das Robert Koch-Institut gibt täglich Updates zu den Corona-Fallzahlen, zur Inzidenz und zum R-Wert in Deutschland. Ein Überblick.

  • Täglich meldet das Robert Koch-Institut aktuelle Corona-Zahlen in Deutschland
  • Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt weiter und liegt nun deutlich unter 20
  • Der R-Wert ist in den letzten Tagen leicht gestiegen
  • Alle wichtigen Corona-Fallzahlen wie Inzidenz und R-Wert haben wir hier zusammengefasst

Wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Sonntagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter meldete, wurden innerhalb eines Tages 1489 Neuinfektionen und 18 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus registriert. Vor einer Woche hatten die Zahlen bei 2440 Ansteckungen gelegen.

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Corona in Deutschland: Höchstwerte bei Todeszahlen im Januar

Der höchste Wert bei den innerhalb eines Tages gemeldeten Neuinfektionen war mit 33.777 am 18. Dezember erreicht worden – darin waren jedoch 3500 Nachmeldungen enthalten. Der Höchststand von 1244 registrierten Todesfällen binnen 24 Stunden wurde am 14. Januar gemeldet.

Interaktive Grafik: Wie tödlich das Coronavirus wirklich ist

Corona-Zahlen des RKI: So hoch ist die Sieben-Tage-Inzidenz

  • Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag laut RKI am Samstagmorgen bundesweit bei 17,3.
  • Am Vortag hatte das RKI diese Sieben-Tage-Inzidenz mit 18,3 beziffert.
  • Vor einer Woche lag die Inzidenz noch bei 24,7.

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist ein wesentlicher Maßstab für die Verhängung und Lockerung von Maßnahmen gegen die Ausbreitung des neuartigen Virus geworden. Von ihr sind auch Verschärfungen wie beispielsweise nächtliche Ausgangssperren abhängig. Ziel der Bundesregierung ist es, die Inzidenz so zu mindern, dass die Gesundheitsämter die Nachverfolgung von Kontakten der Corona-Infizierten leisten können.

Corona-Fallzahlen des RKI – ein Überblick

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie insgesamt 3.714.969 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte aber deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die geschätzte Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.576.800 an.

Definition: Was ist der R-Wert und wie hoch ist er aktuell?

Der bundesweite R-Wert lag laut RKI-Lagebericht von Samstagabend bei 0,88 (Vortag: 0,82). Liegt der R-Wert über eins, steckt ein Infizierter im Mittel mehr als einen weiteren Menschen an. Liegt der Wert unter eins, verringert sich die Zahl der Neuinfektionen langfristig. Das RKI meldet den aktuellen R-Wert in der Regel abends.

Datum 12. Juni 11. Juni 10. Juni
4-Tage-R-Wert 0,88 0,82 0,75
7-Tage-R-Wert 0,85 0,83 0,79

Zudem gibt das RKI in seinem Lagebericht einen sogenannten 7-Tage-R-Wert an. Der Wert bezieht sich auf einen längeren Zeitraum und unterliegt daher weniger tagesaktuellen Schwankungen. Nach RKI-Schätzungen lag dieser Wert am Samstag bei 0,85. Am Vortag lag er bei 0,83. Dieser Wert bildet das Infektionsgeschehen von vor acht bis 16 Tagen ab.

Hintergrund: So wird die Reproduktionszahl berechnet

Corona-Zahlen: Warum schwanken die RKI-Zahlen häufig?

Die Fallzahlen und die daraus berechnete Sieben-Tage-Inzidenz des RKI können sich stark von den veröffentlichten Zahlen der örtlichen und Landesgesundheitsämter unterscheiden. Das hat diverse Gründe:

  • Die Uhrzeit, wann die Bundesländer neue Tagesstände übermitteln, variiert von Land zu Land
  • Unter Umständen gibt es dabei sogar an einem Tag mehrere Schwankungen
  • Manchmal kommt es auch zu Übertragungsfehlern der Fallzahlen zwischen den einzelnen Meldestellen
  • Stellt ein Labor einen Fall fest, übermittelt es diesen an die örtliche Gesundheitsbehörde, von dort gehen die Daten an das Landesgesundheitsamt
  • Dort werden alle Meldungen aus einem Bundesland gebündelt und dann gesammelt an das RKI übertragen
  • Weil der Ablauf des sogenannten Meldesystems für Infektionskrankheiten noch immer nicht vollständig digitalisiert ist, kann es auch passieren, dass Daten erst einen Tag verspätet beim RKI eintreffen

Für die einzelnen Bundesländer übermittelt das RKI die folgenden Gesamtzahlen (nachgewiesene und gemeldete Infektionen, Datenstand 13. Juni):

Bundesland Infektionszahlen
Nordrhein-Westfalen 813.246
Bayern 644.999
Baden-Württemberg 498.142
Hessen 289.484
Sachsen 285.412
Niedersachsen 260.206
Berlin 179.670
Rheinland-Pfalz 154.441
Thüringen 128.478
Branden­burg 108.641
Sachsen-Anhalt 99.071
Hamburg 76.876
Schleswig-Holstein 63.634
Mecklenburg-Vorpommern 44.068
Saarland 41.260
Bremen 27.341
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