Zwangsräumung eskaliert: Mann schießt auf Gerichtsvollzieher

Oberhausen.  Im hessischen Obertshausen ist eine Zwangsräumung eskaliert. Als der Gerichtsvollzieher klingelte, reagierte der Bewohner mit Schüssen.

Rettungskräfte und Polizei im hessischen Obertshausen am Freitag: Bei einer Zwangsräumung hatte hier zuvor ein Mann auf den Gerichtsvollzieher und einen Speditionsmitarbeiter geschossen.

Rettungskräfte und Polizei im hessischen Obertshausen am Freitag: Bei einer Zwangsräumung hatte hier zuvor ein Mann auf den Gerichtsvollzieher und einen Speditionsmitarbeiter geschossen.

Foto: Frank Rumpenhorst / dpa

Bei einer Zwangsräumung im hessischen Obertshausen (Kreis Offenbach) sind am Freitagmorgen ein Gerichtsvollzieher und ein Speditionsmitarbeiter angeschossen worden. Beide wurden schwer verletzt.

Der Gerichtsvollzieher und der Speditionsmitarbeiter sollen zuvor an der Wohnung eines 67-jährigen Mannes in Obertshausen geklingelt haben. Als sich die Tür öffnete, fing der Bewohner laut Polizei sofort an, mehrmals auf die beiden zu schießen. Das berichtet der hessische Radiosender „FFH“.

Schüsse bei Zwangsräumung: Täter wurde festgenommen

Der Mann traf eines seiner Opfer in den Bauch. Ein weiterer Begleiter habe ein Knalltrauma erlitten. Die Verletzten wurden in eine Klinik gebracht. Die beiden Schwerverletzten schweben nach Polizeiangaben nicht in Lebensgefahr.

Der Täter wurde festgenommen. Die genauen Hintergründe zur Tat waren zunächst unklar.

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(dpa/bef)

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