Nachrichten des Tages

Die wichtigsten News vom Samstag: Das müssen Sie heute wissen

| Lesedauer: 4 Minuten
Ins lange leer stehende ehemalige Maredo an der Langen Straße zieht im Sommer ein asiatisches Restaurant.

Ins lange leer stehende ehemalige Maredo an der Langen Straße zieht im Sommer ein asiatisches Restaurant.

Foto: Bernward Comes

Braunschweig.  Neues Restaurant, wo Maredo in Braunschweig war, Unfall mit Unkrautvernichter und Dampfloks. Der News-Überblick am Samstag.

  • Bei Volkswagen in Wolfsburg werden Festnetztelefone bald abgeschafft. Doch wie läuft der Wechsel ab?
  • In Gifhorn gab es einen Unfall mit Unkrautvernichtern, der 30 Feuerwehrleute auf den Plan rief.
  • Auch mit den Harzer Dampfloks zu fahren ist mit dem 9-Euro-Ticket möglich. Eine Linie ist ausgenommen.

Das hat unsere Leserinnen und Leser heute am meisten interessiert:

Neue Restaurant-Pläne für das frühere Maredo in Braunschweig

Der Mietvertrag ist unterschrieben, heißt es. Noch in diesem Sommer soll ein neues Restaurant in die Räume des früheren Steakhouse-Lokals Maredo einziehen, das im Mai 2020 Insolvenz angemeldet hatte. Nach zwei Jahren Leerstand kehrt damit neues Leben in die Immobilie in prominenter Lage direkt gegenüber dem Astor-Filmtheater ein.

Der neue Betreiber heißt Shin Lin-Hua Yin – Kurzform: Shin. Er war bis vor kurzem Sushi-Chefkoch im Kyoto-Restaurant am Braunschweiger Bäckerklint, das seit Anfang des Jahres geschlossen hat. Das Kyoto hatte er gemeinsam mit seiner Familie geführt. Wie Shin erklärt, fand seine Ausbildung zum Sushi-Chefkoch bei Sushi-Meistern in Wien, München und Berlin statt. Jetzt will er den nächsten Schritt wagen – denn „Sushi ist langweilig“, wie Shin mittlerweile sagt. Die kreativen Möglichkeiten seien begrenzt – letztendlich könne man außer Soßen und Dips nicht viel Neues ausprobieren, findet er.

Unkrautvernichtung im Garten: Garage im Kreis Gifhorn in Flammen

Zu einem Garagenbrand eilten 30 Brandschützer der Freiwilligen Feuerwehren Leiferde, Hillerse und Dalldorf sowie der Einsatzleitwagen aus Ahnsen am Samstag in den Gilder Weg in Leiferde.Dort hatte es um kurz nach 11 Uhr Alarm gegeben. „Als wir an der Einsatzstelle eintrafen, hatte der Anwohner ein Großteil der Flammen bereits selbst gelöscht“, wird Thorben Beck, stellvertretender Ortsbrandmeister und Einsatzleiter, in der Mitteilung der Feuerwehrpressestelle der Samtgemeinde Meinersen zitiert. „Wir gingen mit einem Trupp unter schwerem Atemschutz vor und löschten noch einzelne Glutnester“.

VW in Wolfsburg: Kein Anschluss unter dieser Nummer

Sie sind ein Opfer des Fortschritts. Bei VW in Wolfsburg nimmt man im Juni Abschied von einer Technik, die einst als Privileg der Angestellten galt und die über die fünfstellige BIG-Nummer Anschluss aus allen Büros der riesigen Wolfsburger Verwaltungstrakte garantierte. Das Telefonbuch mit den internen Rufnummern war ein gewichtiges Kompendium. In zwei Wochen sind sie nur noch Altpapier.

9-Euro-Ticket gilt auch in Dampfzügen im Harz – bis auf einen

Das 9-Euro-Ticket gilt bundesweit. Auch jenseits des Südharzes kann also ein hier erworbenes Ticket genutzt werden, und zwar in allen Bussen, Straßenbahnen und Zügen im gesamten Nah- und Regionalverkehr. Auch alle Regelzüge der Harzer Schmalspurbahnen gehören dazu – mit einer Ausnahme.

Darum ist es so still geworden um Wolfsburgs Party des Jahres

Blümchen, Haddaway, Caught in the Act, Oli P., Culture Beat, LayZee von Mr. President – mit Titeln dieser Interpreten hätte man vor 30 Jahren einen Bravo Hits-Sampler zur Hälfte bespielen können. Sie alle sollten am 11. Juni beim Festival „Die 90er Live“ im Juni auf dem Schützenplatz in Wolfsburg auftreten. Doch wie unsere Zeitung erfuhr, wird daraus nun nichts.

„Die 90er Live Wolfsburg musste leider abgesagt werden“, bestätigte eine Projektleiterin des Veranstalters auf Nachfrage unserer Redaktion. „Alle Tickets werden zurückerstattet. Die Kunden müssen sich für die Rückerstattung an das entsprechende Ticketsystem wenden.“ Zu Hintergründen der Absage wurde an den örtlichen Partyveranstalter verwiesen. Ganz rumgesprochen hat sich die Absage anscheinend noch nicht bei allen Künstlern. Die englisch-niederländische Boygroup Caught in the Act kündigt den Gig in Wolfsburg weiterhin auf ihrer Internetseite an.

Das war am Freitag wichtig:

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