Ablauf der Impfungen für Lehrer und Erzieher noch unklar

Hannover.  Die Terminvergabe ist derzeit in Klärung. Die Regierung soll sich zudem für Impfungen für Lehrer an weiterführenden Schulen einsetzen.

Bald sollen auch Kita-Erzieher und Lehrer von Grund- und Förderschulen gegen das Coronavirus geimpft werden. (Symbolbild)

Bald sollen auch Kita-Erzieher und Lehrer von Grund- und Förderschulen gegen das Coronavirus geimpft werden. (Symbolbild)

Foto: Sebastian Gollnow / dpa

Niedersachsens Landesregierung hat die geplanten Corona-Impfungen für Kita-Erzieher und die Lehrer von Grund- und Förderschulen begrüßt. Ob die Impfwilligen sich selbst einen Termin besorgen müssen oder nicht, werde derzeit noch mit den Kommunen abgestimmt, erklärte die Vize-Leiterin des Corona-Krisenstabs, Claudia Schröder, am Dienstag. Auch der Starttermin der Impfungen sei noch unklar. „Wir wollen jetzt natürlich diese Beschäftigten so schnell wie möglich und so zielgerichtet wie möglich durchimpfen.“

Stärkere Nebenwirkungen bei Astrazeneca könnten zum Ausfall führen

Denkbar ist, dass mobile Teams für die Impfungen direkt an die Schulen kommen. Dafür hatte Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) am Montagabend plädiert. Bei dem Impfkonzept müsse aber auch berücksichtigt werden, dass es beim Impfstoff von Astrazeneca stärkere Nebenwirkungen geben könne, die kurzfristig zum Ausfall einiger Mitarbeiter führen könnte, sagte Schröder.

Regierungssprecherin Anke Pörksen betonte, dass sich die Regierung darüber hinaus dafür einsetzen werde, dass auch die Lehrer an weiterführenden Schulen früher geimpft werden können.

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